Nassfutter – Das sind die großen Vorteile

Hundefutter auszusuchen kann ein ziemlich kompliziertes Unterfangen sein. Bei so vielen verschiedenen Vorteilen und Geschmacksrichtungen kann es schwierig sein, zu entscheiden, welche Art von Hundefutter für deinen Hund das richtige ist. Warum gerade Nassfutter die beste Wahl sein könnte? 

Es steckt ja schon im Namen: Nassfutter hat mit mindestens 60% natürlich einen deutlich höheren Wassergehalt als Trockenfutter. Das ist es, was Nassfutter besonders macht. Der Hund soll dadurch das Futter besser aufnehmen und verarbeiten können. Und es soll ihm sogar besser schmecken! Aber stimmt das alles?

Was man unter Nassfutter versteht

Nassfutter, wenn hochwertig, sollte reich an Proteinen und Energie sein sowie einen hohen Anteil an rohem Fleisch haben. Häufig trinken Hunde nicht genügend Wasser von selbst: Nassfutter kann aber einen großen Teil des Wasserbedarfs eines Hundes abdecken. Es sollte im Idealfall so hergestellt sein, dass es für ein angenehmes Sättigungsgefühl sorgt. Das liegt daran, dass es nicht erst im Magen aufquillt wie bei trockenem Futter. Es wird gesagt, dass Hunde Nassfutter bevorzugen, da es intensiver riecht, besser schmeckt und eher der ursprünglichen Nahrung von Hunden ähnelt.

Nassfutter: Für Menschen nicht grad appetitlich, für Hunde aber unwiderstehlich?

Die vielen verschiedenen Arten von Nassfutter

Es gibt alle möglichen Arten von Nassfutter. Um nur einige zu nennen: feuchtes oder halbfeuchtes Nassfutter, hypoallergenes  Nassfutter, Nassfutter für junge oder alte Hunde, Nassfutter mit oder ohne Getreide, Nassfutter mit Fisch oder Fleisch.

Das Alter spielt eine besonders große Rolle bei der Wahl des richtigen Futters. Generell ist Hundefutter für Welpen vollkommen anders zusammengesetzt als Hundefutter für erwachsene oder ältere Hunde. Das ist auch bei den verschiedenen Nassfuttern für Hunde so der Fall. Denn Hunde brauchen Ernährung, die am besten speziell an ihr Alter, Rasse, Größe angepasst ist. Von daher gibt es Nassfutter für Welpen und Nassfutter für Junghunde, aber auch Nassfutter für erwachsene Hunde und Nassfutter für ältere Hunde. Letztere sind auf den Packungen meist als „Adult“ beziehungsweise „Senior“ beschrieben.

Ein kurzer Überblick:

  • Diät Nassfutter
  • Sensitiv Nassfutter
  • Nassfutter für ältere Hunde
  • Nassfutter für große Hunde
  • Nassfutter für kleine Hunde
  • Welpenfutter

Die Vorteile von Nassfutter

Durchschnittlich enthält Dosenfutter viel Fleisch, mehr Fleisch als es zum Beispiel bei Trockenfutter der Fall ist. Jedoch sagen Hundefutter-Etiketten häufig nicht die ganze Wahrheit. Oft verleiten sie mit schwammigen Angaben zu der Annahme, dass das Futter mehr Proteine enthält, als es eigentlich tut. Deshalb ist es um so ratsamer, zu hochwertigen Produkten zu greifen.

Ein weiterer Vorteil von Nassfutter für Hunde ist, dass es in praktischen Konservendosen kommt. Der Prozess ist wichtig: Die Zutaten werden erst abgefüllt und gegebenenfalls zerkleinert, bevor sie in einem Autoklaven (eine Art industrieller Schnellkochtopf) erhitzt werden. Das Hunde Nassfutter wird so zum einen haltbarer gemacht, zudem werden Bakterien und Keime durch diesen Prozess abgetötet.

Besonders gut ist Nassfutter für Hunde, die wenig trinken. Ein guter Flüssigkeitsausgleich wird so geschaffen. Bei älteren Hunden ist Nassfutter übrigens besonders ratsam. Denn desto älter Hunde werden, desto weniger trinken sie allgemein.

Aber der größte Vorteil von Nassfutter ist wohl ein anderer. Hast du mal deinem Hund Nassfutter gegeben? Dann wirst du vielleicht mitbekommen haben, wie sich deine Fellnase nur so drauf gestürzt hat! Das liegt wohl am intensiven Geruch, der von Menschen eher weniger appetitlich wahrgenommen wird. Geschmäcker sind natürlich verschieden, und nicht alle Hunde bevorzugen Nassfutter. Doch es scheint so, als würden es die meisten tun.

Nassfutter hat zahlreiche Vorteile

Getreidefreies Nassfutter

Hundefutter ohne Getreide ist immer gefragter. Auch beim Nassfutter gibt es deshalb getreidefreie Varianten.

Überwiegend sind im Nassfutter ja Frischfleisch und Innereien enthalten. Auch kommt Fisch im Nassfutter bei Hunden häufig gut an, und ist dazu noch super gesund. entscheidest du dich dennoch für ein Nassfutter mit Getreide, solltest du darauf achten, dass der Getreideanteil nicht zu hoch ist (nicht mehr als 60% übersteigt).

Die meisten getreidefreien Hundefutter haben wie gesagt einen sehr hohen Fleischanteil und nutzen Monoproteinquellen. Das heißt, es gibt im Futter nur eine einzige tierische Proteinquelle. Das ist häufig ein Zeichen guter Qualität und so besonders gut verdaulich für den Hund.

Alles zum Thema getreidefreies Hundefutter

Ein Nachteil, getreidehaltiges  Hundefutter zu nutzen, ist, dass einige Getreidesorten Gluten (Kleber) enthalten. Hunde können aber eine Glutenintoleranz (Zöliakie) haben. Getreidesorten, die kein Gluten haben:

  • Mais
  • Reis

Meistens hat Nassfutter einen deutlich höheren Fleischanteil als Trockenfutter. Steht auf der Dose aber, dass das Futter 100 Prozent Fleisch enthält, dann handelt es sich nicht um ein Alleinfuttermittel. Solch ein Futter wird zum Beispiel für das Barfen genutzt.

Unsere Empfehlungen

  • Tackenberg Hundefutter, Nassfutter für Hunde (Ente + Hirse + Spinat). Dieses ausgewogene Nassfutter ist getreidefrei und mit Entenfleisch, das voller Zink und B-Vitamine steckt. Das ist gut für die Abwehrkräfte und einen funktionalen Stoffwechsel.
  • Pedigree Junior Hundenassfutter für Welpen im Portionsbeutel – Hundefutter in Gelee mit wichtigen Vitaminen & Mineralstoffen zur Stärkung des Immunsystems bei Welpen und Kalzium für starke Knochen.
  • Belcando Super Premium – Alleinfutter für alle Rassen. Mit Lachs, Amaranth & Zucchini. Lachs hat einen sehr hohen Gehalt an Omega-6 Fettsäuren, die super für die Fell- & Hautgesundheit deines Hundes sind!
  • Nassfutter für Hunde auf Insekten-Basis – die Alternative für umweltbewusste Hundehalter. Ein Hundefutter ohne Fleischanteil, Insekten dienen als nachhaltige Protein-Quelle zur Entlastung der CO²-Bilanz.
  • Rinti Rind, 12er Pack (12 x 800 g), ohne Formfleisch, ohne tierische Nebenerzeugnisse oder  Soja. Zusätzlich angereichert mit Vitaminen und viel Zink.

Bist du nicht sicher, was das beste Hundefutter für deinen Hund ist?

Kein Problem! Probiere den FutterCheck aus und du bekommst ein zu 100% kostenloses Probierpaket. So lernst du verschiedene Marken und Futterarten kennen und findest mit Sicherheit das Beste für euch!

Wie du Nassfutter am besten lagerst

Im verschlossenen Zustand und an einem trockenen, kühlen Platz gelagert hält Nassfutter ewig. Bitte beachtet dabei, dass Nassfutter nie lange in der prallen Sonne stehen sollte. Geöffnet im Kühlschrank hält das Futter noch so circa 2 Tage. Eine bessere Alternative: Das angebrochene Nassfutter in ein Glas mit luftdichtem Deckel umfüllen und in den Kühlschrank stellen.

Meine Tipps für Sport mit Hund

Training für Mensch und Tier. Sport mit Hund bietet viele Vorteile, weshalb das Training mit dem Vierbeiner immer gerne von Hundehaltern in den Alltag integriert wird. In diesem Artikel findest du alles rund um das spannende Thema Sport mit Hund, welche Sportarten es für deinen besten Freund gibt, welche Hunderasse sind besonders für Sport eignen und welche Ausrüstung du für deinen Hund berücksichtigen solltest.

Welche Sportarten mit Hund gibt es?

Sport mit Hund Standup Paddling

  • Joggen mit Hund: Das Joggen mit Hund (oder auch das Canicross) eignet sich besonders für aktive Hunde und ist ein großer Spaß für Mensch & Tier. Ausgiebiges Training und Vorbereitung wird hier vorausgesetzt, solltest du das Joggen mit Hund in deinen Alltag mit dem Vierbeiner einbinden wollen. Hier gibt es alle Infos rund um das Thema Joggen mit Hund (Training, Ausstattung und Tipps) von einem Marathonläufer persönlich.
  • Wandern mit Hund: Je nach Intensität kann auch das Wandern mit deinem Vierbeiner einiges abfordern. Auch bei dieser Sportart für den Hund bedarf es einiges an Training und Vorbereitung. Hier geht es zu meinen ganz persönlichen Tipps rund um das Wandern mit Hund.
  • Radfahren mit Hund: Du liebst Fahrradfahren und lässt deinen Vierbeiner daran teilhaben? Ob im Körbchen, am Fahrrad, oder neben dir an der Leine, das Radfahren macht Mensch & Tier richtig Spaß. Hier gibt es alle Infos rund um das Radfahren mit Hund.
  • Fitness mit Hund: Für die Sportfreaks unter euch, die sich fragen, ob man eigentlich auch Fitness mit Hund machen kann, dürfen beruhigt sein. Der Vierbeiner liebt es dich bei Liegestützen, Sit-Ups und anderen Übungen zu unterstützen.
  • Agility Training: Spezielle Parkours für den Vierbeiner stellen ihn vor ganz neue Herausforderungen. Hier geht es vor allem um Schnelligkeit, was mit dem Fitness Workout für den Menschen gleichzusetzen ist.
  • Stehpaddeln mit dem Hund: Alles, was dafür benötigt wird ist ein Paddelbrett, sowie ein Gewässer (und eine Schwimmweste für den Hund). Besonders an heißen Tagen ist das für wasserfreudige Vierbeiner ein ganz großer Spaß.

Kann ich mit jedem Hund Sport machen?

Nicht jede Hunderasse eignet sich gleichermaßen für Sport mit Hund. Die goldene Regel beim Sport mit Hund ist es, zu warten, bis der Vierbeiner ausgewachsen ist. Wenn man zu früh mit dem Training anfängt, kann dies Auswirkungen auf die Knochen und Gelenke haben, die sich langfristig negativ auf die Gesundheit des Hundes auswirken werden.

Selbstverständlich eignen sich einige Hunderasse mehr oder weniger für den Laufsport. Retriever, Huskies, Schäferhund oder zum Beispiel Australian Shepards lieben den Ausdauersport. Kleine Rassen, wie der Mops hingegeben sind nur weniger für den Ausdauersport geeignet. Dazu gehört auch das Radfahren oder wandern. Hier kann man dann aber zum Beispiel Abhilfe mit einem Radkörbchen wie diesem hier, oder einem Wanderrucksack für den Hund schaffen, um den Vierbeiner so in den Sport mit einbinden zu können.

Fitness mit Hund eignet sich für jede Rasse, da der Vierbeiner nicht aktiv an den Übungen teilnimmt, die der Mensch absolviert. Die Nähe zum Menschen macht es hier aus. Der Hund wird an der Leine mit in das Training eingebunden, ohne dass er dem Sport wirklich mitzumachen. Für viele Hund ist das schon absolut ausreichend, um Abwechslung und Abenteuer in den Alltag zu bringen.

▷ In jedem Fall ist ein Gesundheitscheck vom Tierarzt ratsam, bevor man das Sporttraining mit dem Hund beginnt und es gilt, den Hund langsam an das Training zu gewöhnen.

Vorteile für Sport mit Hund

Sport mit Hund Sport mit Hund hat unzählige Vorteile für Mensch und Tier. Mein Labrador Cooper liebt es an meinem Leben (am liebsten an jedem Schritt) teilzunehmen und freut sich über jegliche Aktivität, die wir gemeinsam erleben. ▷ Hier sind die Vorteile für Sport mit Hund im Überblick:

  • Stärkere Verbundenheit von Mensch und Tier
  • Mehr Bewegung für den Vierbeiner, was oftmals auch Hilfe für Verhaltensprobleme sein kann.
  • Sport hält nicht nur dich, sondern auch den Hund fit.
  • Abwechslung im Alltag

Sport mit Hund: Die richtige Ausrüstung

Die verschiedenen Sportarten für den Hund erfordern ebenfalls unterschiedliche Ausrüstungen für den besten Freund auf vier Pfoten. Sei dir vor dem Kauf auf jeden Fall sicher, dass du der Sportart mit dem Hund öfter nachgehen wirst, bevor du in eine umfangreiche Ausrüstung investierst.

Besonders das Wandern mit Hund kann einiges an Ausrüstung erfordern. Hier ein paar essentielle Beispiele für die richtige Ausrüstung für Sport mit Hund:

Futtermittelallergie beim Hund: Wie erkenne ich sie und was kann ich tun?

Juckreiz, häufiges Kratzen und offene Hautstellen oder auch Durchfall und Blähungen  beim Hund? Dafür kann es viele Ursachen und Gründe geben. Einer davon ist eine Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit beim Hund.

Doch wie finde ich heraus ob tatsächlich das Futter die Probleme bei meinem Vierbeiner verursacht? Um welche Bestandteile in der Nahrung handelt es sich, die diese Probleme verursachen? Was kann ich dagegen tun? Zu diesen und weiteren Fragen findet ihr hier alle Antworten.

Futtermittelallergie Hund


Die Themen im Überblick

● Wie merkt man eine Futtermittelallergie beim Hund?
● Welches sind die Auslöser für eine Futtermittelallergie?
● Was ist eine Futtermittelunverträglichkeit?
● Was kann ich gegen eine Futtermittelallergie tun??
● Wie führe ich eine Ausschlussdiät beim Hund durch?
● Fertigprodukte bei einer Futterallergie
● Wie gehe ich nach der Ausschlussdiät vor?
● Fragen und Antworten


Wie merkt man eine Futtermittelallergie beim Hund?

Eine Futtermittelallergie äußert sich sehr oft durch häufiges Kratzen und Jucken oder sogar auch, wenn der Hund sich ständig sein Fell leckt. Weitere Symptome können Kopfschütteln und Ohrenentzündungen sein und außerdem das Lecken der Vorderpfoten, aber auch Juckreize im Analbereich. Wenn dein Hund unter Erbrechen, Durchfall und Blähungen leidet, können das ebenfalls Hinweise auf eine Allergie oder Futtermittelunverträglichkeit sein – jedoch kommen diese Symptome seltener vor. Die Folgen der Futterallergie sind oft Haarausfall – oft auch lokal – oder es kommt sogar zu Hautinfektionen durch das häufige Kratzen und Lecken. 

▷ Juckreiz beim Hund kann auch andere Ursachen haben

Die Symptome treten oft als Begleiterscheinung bei einer Hundefutter-Allergie auf, jedoch können die Anzeichen von Juckreiz auch ein Hinweis auf andere Erkrankungen sein. Das sind zum Beispiel:

  • Parasitenbefall (Flöhe, Zecken, Milben)
  • Insektenstiche
  • Pilzinfektionen
  • Bakterielle Infektion
  • sonstige Allergien: Flohspeichelallergie, Pollenallergie, Allergie gegen Hausstaubmilben
  • Hautinfektionen (nässende Dermatitis)

Bei Magen-Darm-Erkrankungen können ebenso viele andere Ursachen, wie bakterielle oder virale Infektionen, das Problem sein.

Deshalb solltet ihr immer zuerst versuchen die tatsächliche Ursache bei einem Tierarzt abzuklären. Wenn danach alle möglichen Krankheiten ausgeschlossen werden können, kann man von einer Futtermittelallergie beim Hund ausgehen.


Welches sind die Auslöser für eine Futtermittelallergie?

Grundsätzlich kann euer Hund auf alle Futterbestandteile allergisch reagieren bzw. eine Unverträglichkeit entwickeln. Dabei sind meistens Eiweiße im Hundefutter häufig der Grund – in zahlreichen Studien wurden zudem diese Bestandteile als Auslöser für eine Futtermittelallergie festgestellt:

  • Weizen
  • Soja
  • Milch
  • Rind und Huhn
  • Milchprodukte
  • Mais
  • Ei

Es lohnt sich deshalb genauer auf die Inhaltsstoffe des Futters zu schauen und diese zu hinterfragen.


Was ist eine Futtermittelunverträglichkeit?

Meistens wird von einer Futtermittelallergie gesprochen, wenn der Hund die bekannten Probleme zeigt. Es könnte jedoch auch eine Futtermittelunverträglichkeit sein – die Symptome sind sehr ähnlich. Bei einer Unverträglichkeit handelt es sich jedoch um eine Reaktion des Körpers, wohingegen bei einer Allergie das Immunsystem beteiligt ist.

Die Reaktionen bei einer Futtermittelunverträglichkeit werden durch Giftstoffe (Toxine), die im Futter enthalten sind, ausgelöst. Sie können aber auch entstehen, wenn Substanzen enthalten sind, die Medikamenten sehr ähnlich sind (wie zum Beispiel Histamin).


Was kann ich gegen eine Futtermittelallergie tun?

Wenn nach Ausschluss möglicher anderer Krankheiten nahe liegt, dass es sich um eine Futtermittelallergie handelt, ist die Ausschlussdiät (auch Eliminationsdiät genannt) das Mittel der Wahl. Dieses Ausschlussverfahren dauert einige Zeit und man muss sehr diszipliniert vorgehen und Geduld haben – dafür kann eine Eliminationsdität aber sehr hilfreich sein.

Bei dieser Diät bekommt dein Hund für mindestens 4 Wochen ein ganz bestimmtes Futter und wenn die Symptome nach der Zeit nachlassen, kann man davon ausgehen, dass das bisherige Futter eine Allergie ausgelöst hat.


Wie führe ich eine Ausschlussdiät durch?

Futtermittelallergie beim Hund

Da die meisten Futtermittelallergien aufgrund bestimmter tierischer Eiweiße entstehen, ist eine geeignete Proteinquelle das A und O. Dabei ist es wichtig, dass du diese deinem Hund bisher noch nicht verfüttert hast. Gute Proteinquellen sind zum Beispiel:

  • Pferd
  • Ente
  • Kaninchen
  • Lamm
  • Pute
  • Weißfisch

Zu der Eiweißquelle kommen ausgesuchte Kohlenhydrate dazu – dabei kannst du auf Kartoffeln oder Reis zurückgreifen.

Idealerweise kochst du das Futter für deinen Vierbeiner selbst, denn dann kannst du 100% sicher sein, was drin ist. Am Beispiel eines 20kg schweren Hundes sollte diese Tagesmenge verfüttert werden:

  • 400g der ausgesuchten Proteinquelle
  • 400g Kartoffeln oder Reis
  • 40g gutes Öl

Wenn du nicht sicher bist, dann besprich den genauen Diätplan mit deinem Tierarzt.

Hinweis: Denke daran, dass du während der Diät auch bei den Leckerlies auf die gleiche Proteinquelle zurückgreifen musst! Es ist wichtig, dass der Hund in dieser Zeit ausschließlich die gleiche Sorte Fleisch bekommt.


Fertigprodukte bei einer Futterallergie

Wenn du das Futter für deinen Hund nicht selbst herstellen möchtest oder einfach keine Zeit dazu hast, kannst du auch sehr gute Fertigprodukte für Allergiker kaufen. Achte einfach darauf, dass es sich um ein hypoallergenes Futter handelt. Das Protein darin wurde hydrolisiert, was bedeutet, dass es durch Enzyme vorverdaut und in kleinere Bestandteile zerlegt wurde. Dadurch wird es viel leichter verdaut und es findet keine allergische Reaktion statt. Es gibt diese Produkte sowohl als Trockenfutter also auch als Nassfutter.

▷ Hier eine kleine Produkt-Auswahl die wir empfehlen können:

  1. Irish Pure Adult Atlantik-Lachs mit Kelp-Alge & Gemüse – ein hypoallergens Trockenfutter für alle Rassen
  2. TeneTRIO Getreidefreies Hundetrockenfutter mit Insekten – Die Proteine stammen zu 100% aus Insekten (Mehlwürmern)! Das klingt nicht super appetitlich, zugegeben, aber unserem Office-Hund Kimi schmeckt das super!
  3. Tales&Tails – getreidefrei, mit Forelle und Herring. Fisch enthält viele Proteine, Vitamine und Spurenelemente sowie wertvolle Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren, die super für Haut und Haar des Hundes sind.

Weitere Produkte und noch mehr Informationen zu hypoallergenem Hundefutter haben wir für dich in einem separaten Artikel zusammengeschrieben.


Wie gehe ich nach der Ausschlussdiät vor?

Wenn die Allergie-Symptome nach vier oder spätestens acht Wochen nachlassen, kannst du ein neues Futtermittel hinzunehmen. Gehe hier aber wohl überlegt vor – nicht gleich mehrere Dinge ändern, sondern erstmal mit nur einer weiteren Sache. Wenn dein Hund zum Beispiel Kauknochen sehr gerne mag, probiere es aus.

Sollten dann innerhalb weniger Tage erneut Allergie-Symptome auftauchen, kannst du dir sicher sein, dass dein Vierbeiner genau diesen Knochen nicht verträgt. Und so kannst du von Woche zu Woche neue Futtermittel hinzunehmen und herausfinden was dein Hund in der Zukunft essen darf und was nicht.

▷ Wichtiger Hinweis: Achte bitte darauf, dass du bei selbst zubereiteten Mahlzeiten für deinen Hund immer die notwendigen Nährstoffe hinzufügst. Auch Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Fettsäuren sind wichtig, damit es keine Mangelerscheinungen gibt.


Welche Erfahrungen habt ihr bereits mit einer Futtermittelallergie bei eurem Hund gemacht? Schreibt uns gerne an feedback@dogsplaces.de


Fragen und Antworten:

▷ Kann ich auch mit einem Bluttest feststellen lassen, ob mein Hund eine Futtermittelallergie hat?

Ja, das ist möglich. Jedoch sind diese Tests bisher nicht sehr genau. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, sprich am besten mit deinem Tierarzt darüber.

▷ Was mache ich, wenn bei der Eliminationsdiät die Symptome nach 6 Wochen nicht deutlich geringer werden?

Dann stelle das Futter auf eine andere Proteinquelle um und beginne erneut dieses mindestens 4 Wochen zu füttern.

▷ Was mache ich wenn mein Hund unterwegs ein Allesfresser ist?

Das kennen wir von unserer Frieda nur allzu gut. Unser Tipp für die Zeit der Ausschlussdiät: Lass deinen Hund nicht von der Leine. Auch wenn es schwer fällt, aber so behältst du die Kontrolle und kannst notfalls direkt einschreiten, sollte er dennoch vom Wegesrand etwas aufgenommen haben.

▷ Bekommt mein Hund bei der Diät weniger Futter?

Nein. Es geht nicht darum das Gewicht zu reduzieren, sondern darum durch ein Ausschlussverfahren herauszufinden, auf was dein Hund allergisch reagiert.

Wandern mit Hund

Ob im Wald um die Ecke, an der See, oder im Gebirge – Wanderungen mit dem Hund sind für den Vierbeiner und seinen Halter ein unvergessliches Erlebnis. Besonders im Herbst gehe ich sehr gerne mit meinem Hund Cooper wandern und nach jeder Wanderung kommen wir als ein noch stärkeres Team zurück.

Allerdings ist es wichtig, bevor es zur Wanderung geht, einige Tipps und Vorkehrungen zu beachten. So ist sichergestellt, dass sowohl Mensch als auch Tier ein unbeschwertes, sicheres Abenteuer erleben.

Also, bevor es mit dem Hund zum Wandern in den Harz oder anderswo geht, schau dir auf jeden Fall meine Tipps zum Wandern mit Hund, meine Infos zum Thema Ausrüstung, sowie alles rund um die beste Hunderasse an. Dazu gibt es Trainingstipps, sowie Hilfe zur Fütterung während der Wanderung mit Hund.

▷ Wandern mit Hund: meine persönlichen Tipps

Wandern mit Hund TippsDas richtige Alter des Hundes und welche Hunde eignen sich zum Wandern?

Ähnlich wie beim Joggen mit Hund ist es auch beim Thema Wandern mit Hund wichtig, dass der Hund vollständig ausgewachsen ist, bevor er extremen Belastungen, wie einer langen Wanderung in den Bergen ausgesetzt wird. Bestimmte Rassen, wie zum Beispiel der Mops, sind nicht für Wanderungen geeignet, während zum Beispiel der Husky, der Schäferhund oder der Labrador ideale Weggefährten sind.

Hunderassen mit einer mittleren bis höheren Schulterhöhe sind perfekt für eine Wanderung mit seinem besten Freund geeignet. Ein Tierarzt sollte allerdings dennoch sein Okay geben, dass der Hund körperlich fit und gesund genug ist, um lange Wanderungen mitzumachen.

Ältere Tiere sollten nur mit Vorsicht in längere Wanderungen eingebunden werden.

Die Vorbereitung auf das Wandern mit Hund

Durch lange Spaziergänge bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wie es um die Ausdauer des Vierbeiners steht. Cooper liebt es, Pausen einzulegen, etwas zu trinken und dann weiter zu laufen. Diese Signale des Hundes sollte man in jedem Fall ernst nehmen und beim Wandern beachten.

Als Vorbereitung für das Wandern sollte man eben diese langen Spaziergänge über 90 Minuten mehrmals gemacht haben. Liebt der Hund das Joggen? Dann ist das eine ideale Vorbereitung und perfekt um seine Grundlagenausdauer zu stärken. Um sicher zu gehen, empfehle ich 4-5 lange Spaziergänge verteilt über mehrere Wochen, um den Hund bestens auf das Wandern vorzubereiten. Dauer und Anspruch der Strecke sollten langsam gesteigert werden, um Überlastung zu verhindern.

Der Frühling und Herbst eignen sich am besten für die Wanderung mit Hund. So können sehr warme Temperaturen und auch Folgen wie ein Hitzschlag vermieden werden.

Fütterung während der Wanderung mit Hund

Neben ausreichend Wasser, welches dem Hund beim Wandern immer wieder gereicht werden muss, sollte bei längeren Wanderungen mit Hund auch ebenfalls Trockenfutter bereitgestellt werden. Gerade bei mehrtägigen Ausflügen ist es wichtig, Futterzeiten einzuhalten, um den Vierbeiner so in seiner Routine zu behalten.

Das Trockenfutter kann in Futterbeuteln wie diesem hier transportiert werden. Das Wasser während der Wanderung sollte man in einem faltbaren Wassernapf, oder mit einer Flasche für Hunde reichen.

Beachte auch, dass dein Vierbeiner nicht direkt vor einer langen Wanderung gefüttert werden sollte. Plane mindestens eine Stunde ein, sodass die Nahrung ausreichend verdaut werden kann.

Braucht man ein Erste-Hilfe-Set für den Hund?

JA! Je nachdem, wo man mit dem Hund wandern geht, können Äste, oder spitze Steine für Verletzungen sorgen. Fiese Schnittwunden an den Pfoten können sehr unangenehm für unseren Vierbeiner sein. Ein Erste-Hilfe-Set für den Hund (und natürlich auch für den Mensch) ist daher wichtig beim Wandern mit Hund dabei zu haben. Eine Zeckenzange sollte ebenfalls dabei sein.

Ich musste Cooper schon so einige der kleinen Biester während unserer Wanderungen entfernen, da war die Zeckenzange das beste Hilfsmittel.

Wie bemerke ich, wann die Wandertour dem Hund zu viel ist?

Eine Überbelastung des Hundes gilt es unbedingt zu vermeiden. Eine Wanderung sollte auch bevor der Vierbeiner völlig müde ist beendet sein. Man merkt sehr schnell, ob die Belastung etwas zu viel für den Hund ist, indem man auf seine Atmung und Motivation achtet. Hechelt er stark?

Legt er sich immer wieder hin, um sich auszuruhen? Dies sind alles Anzeichen, dass dein Wegbegleiter eine Pause braucht, die du ihm dann auch gönnen solltest. Wird dein Hund allerdings richtig (wie oben beschrieben) auf die Wanderung vorbereitet, können diese Szenarien vermieden werden.

Kommandos und Gehorsamkeit

Eine stressfreie Wanderung mit dem Hund setzt voraus, dass dieser einwandfrei auf Kommandos hört und gehorsam ist. Ziel beim Wandern mit Hund ist es, dass sich Mensch und Tier aufeinander einlassen können, sich vertrauen und sich effizient als Team fortbewegen.

Geht es bergauf, sollte der Hund vorweg gehen. An unsicheren, gefährlichen Stellen, muss der Hund auf „Bei Fuß“ gehorchen und nah am Körper des Halters geführt werden. Es geht bergab? Der Vierbeiner läuft hinter seinem Herrchen / Frauchen. Hunde lösen im Geröll häufig mehr Steine aus, gerade wenn sie zügig voraus Sprinten. Deswegen sollte man unbedingt auf Steinschlag acht geben, nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für weiter unten Wandernde.

Wie lange darf man mit einem Hund wandern?

Die Länge der Wanderung hängt natürlich von der Fitness des Hundes ab. Ausreichende Pausen, die mindestens alle zwei Stunden stattfinden sollten, sind dabei wichtig. Während dieser Ruhephasen sollte der Hund sich dann auch wirklich ausruhen. Cooper hat eine Decke, die er als seine „Schlafdecke“ kennt. Während längerer Ausflüge macht er es sich auf dieser Decke gemütlich und weiß so, dass es jetzt Zeit zum Ausruhen ist.

Druck auf den Schlappohren?

Geht es mit dem Vierbeiner mit der Bergbahn hinaus, kann dieser genau wie wir Menschen auch Druck auf den Ohren bekommen. Während wir Kaugummi kauen können, kann man dem Hund bei schnellen Höhenunterschieden ein hartes Leckerli reichen. Dieses muss er intensiv kauen, so wird die Fahrt mit der Gondel für ihn angenehmer.

Wandern mit Hund Ausrüstung: Was benötige ich?

Wandern mit Hund AusrüstungDie Ausrüstung für das Wandern mit Hund ist fast so umfangreich, wie die des Menschen. Natürlich kann man im Fachhandel, oder online auch viele eher weniger nützliche Ausrüstungsgegenstände finden, deshalb gibt es hier eine Liste der essentiellen Dinge, die beim Wandern mit Hund unbedingt dabei sein sollten. Spare auf keinen Fall am Erste-Hilfe-Set, Wetterschutz und Wasser, sowie Futternäpfe. Was braucht man zum Wandern mit Hund?


Schaut doch mal in unserer App nach tollen Gegenden zum Wandern in eurer Nähe. Hier findet ihr unter anderem auch Empfehlungen für Auslaufplätze, hundefreundliche Hotels, Tierärzte und vieles mehr. Wenn ihr selbst Empfehlungen habt, würden wir uns freuen, wenn ihr sie mit unserer Community teilt

Tragt hier eure liebsten Dog’s Places ein oder nutzt dafür unsere App – verfügbar für iPhone / iPad und Android.

Die beste Joggingleine für Hunde

Hier gibt es die beste Joggingleine für deinen Hund im Test. Unsere Vierbeiner sind von Natur aus aktiv und lieben Bewegung. Die einen mehr, die anderen weniger. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie lieben es mit uns den Alltag zu bestreiten und spannende Dinge zu erleben. 

In unserem Artikel zum Thema Joggen mit Hund haben wir bereits alle Tipps & Tricks rund um das Thema Ausdauersport mit deinem besten Freund vorgestellt.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns deshalb nun etwas mehr mit dem Zubehör für Sport mit Hund: Die Joggingleine.

Was ist eine Joggingleine?

Die Läufer unter uns wissen, dass es störend sein kann, wenn man während des Laufens etwas in der Hand halten muss. Da kann eine Hundeleine schnell lästig werden und den Spaß am Sport mit dem Hund trüben. In diesem Fall sollte der Jogginggurt für den Hund genutzt werden.

Die Hunde Joggingleine ermöglicht es dem Herrchen oder Frauchen mit seinem Hund durch einen Bauchgurt und Leine verbunden zu sein. Die Hände sind dabei frei. Am Bauchgurt sind oftmals Taschen für das Handy, Kotbeutel und vieles mehr vorhanden. Die Joggingleine ist ideal für Mensch und Tier und daher ein tolles Zubehör für Sport mit Hund.

Vorteile Joggingleine für den Hund

Der Jogginggurt für den Hund hat viele Vorteile:

  • Freiheit für die Hände des Hundehalters
  • Mensch & Tier sind miteinander verbunden und können sich so besser aufeinander einstellen
  • Durch die flexible Leine wird der Zug auf den Hundebesitzer minimiert
  • Eine wasserfeste Joggingleine ist ideal im Regen
  • Reißfestigkeit
  • Das ruckabsorbierende System schützt die Wirbelsäule des Hundes und den Bewegungsapparat des Menschen
  • hoher Tragekomfort
  • Auch toll für Eltern, die beim Gassi gehen zusätzlich einen Kinderwagen schieben

Joggingleine Hund: Erfahrungen

Als leidenschaftliche Läuferin gehörte eine Joggingleine für mich zum Sport mit Hund von Tag eins dazu. Ich mag es absolut nicht, etwas während des Laufens in der Hand zu halten, weshalb der Hunde Jogginggurt unabdingbar war. Mein Hund Cooper versteht auch direkt beim Benutzen dieser speziellen Hundeleine, dass es beim Verlassen des Hauses mit der Joggingleine zum Joggen geht.

Meine Erfahrungen mit der Hunde Joggingleine sind durchweg positiv. Mit der Joggingleine können sowohl Mensch als auch Tier befreit joggen und sind dennoch nah miteinander verbunden, was sich auch positiv auf die Laufeinheit als ganzes auswirkt.

Wie finde ich die beste Joggingleine für Hunde?

Joggingleine Die beste Joggingleine oder den Jogginggurt für den Hund findet man sehr gut online. Die Auswahl ist riesig und die Erfahrungen anderer Hundebesitzer helfen, um die richtige Entscheidung für die beste Joggingleine für den Hund zu treffen. Ich stelle dir nun meine absoluten Favoriten vor, um dir so deine Suche nach der besten Joggingleine für Hunde zu erleichtern:

Unsere Empfehlungen zur besten Joggingleine für Hunde

Die Ruffwear Joggingleine

Eine der besten Joggingleinen für Hunde aller Größen ist die Ruffwear Joggingleine:

  • Elastische Leine, die tragbar in der Hand oder um die Hüften ist.
  • Geeignet für alle Hunderassen
  • Bequemes Festhalten durch gepolsterten Griff sowie eine einfache Umwandlung zum Taillengürtel
  • ruckabsorbierendes System
  • Weiterer Haltegriff nah dem Halsband für ein schnelles Kurzhalten und vermehrte Kontrolle des Hundes
  • Starker Talon Clip für eine sichere Befestigung an Halsband oder Geschirr
  • Tolles Design, welches von der Bergsteiger-Technik inspiriert wurde
  • Robust gewebtes Material mit wellenförmig-gerafftem, elastischem Gurtband
  • Erhältlich in 2 Längen: 1,7 m – Dehnbar bis 2,1 m und 2,2 m – Dehnbar bis 3,4 m

Jetzt online Preise vergleichen. 

Die Trixie Joggingleine

Die Trixie Joggingleine eignet sich besonders für größere Hunde.

  • Elastische Leine für ideales Führen am Fahrrad oder während des Joggens mit Hund
  • Ruckdämpfer mit stufenlos verstellbarer Verlängerungsleine
  • Plötzliches ruckartiges Ziehen des Hundes wird durch die Ruckdämpfer abgefedert
  • Extra große Zangenhaken (daher eher ungeeignet für kleine und mittel große Hunde) für einfaches und schnelles Lösen der Leine
  • Länge: 1,00 – 2,00 m, Breite: 25 mm

Jetzt online ansehen

Ellie Premium Jogging Hundeleine

Die Ellie Premium Joggingleine eignet sich ebenfalls für Hunde jeder Größe.

  • Elastische und flexible Hundelaufleine (Bauchumfang von 60-120cm)
  • Absorbiert ruckartiges durch ruckabsorbierendes System
  • Wasserdichte Taschen bieten Platz für Schlüssel, Kotbeutel und Kekse für den Hund
  • Weiträumig reflektierend für maximale Sicherheit
  • 20,4 x 10,4 x 5,2 cm

Jetzt online kaufen

Die verstellbare Nikkipet Joggingleine 

Die verstellbare Nikkipet Joggingleine ist ideal für mittelgroße und große Hunde.

  • Die Länge der Leine lässt sich individuell verstellen von ca. 110 cm bis auf ca. 130 cm
  • Die Bungee-Leine mit Ruckdämpfer dehnt sich bis zu 30 cm aus und bietet die perfekte Mischung aus Flexibilität und Widerstandskraft
  • Der Joggingürtel hat zwei wasserfeste Taschen für Schlüssel, Kotbeutel und vieles mehr
  • Der Bauchumfang lässt sich von ca. 75 bis 120 cm anpassen
  • Die Hunde Leckerli Tasche ist wasserabweisend und bietet einen sicheren Schutz deiner Wertsachen!
  • Die reflektierende Nähte an der Laufleine für Hunde und die reflektierenden Elemente am Jogging Gürtel sorgen für Sicherheit bei Dämmerung und Dunkelheit.
  • Die Handschlaufe lässt die Hundeleine auch als gewöhnliche Leine benutzen

Vergleiche jetzt online Preise & Farben dieser Joggingleine

Barkswell Hunde Joggingleine

Barkswell Joggingleine für Hunde aller Größen.

  • Plötzliche Stöße beim Laufen werden absorbiert.
  • Die Joggingleine dehnt sich von ca. 1 Meter bis 1,5 Meter, um den Hund beim Laufen ein wenig Freiheit zu gewähren. 
  • Reflektoren sorgen für Sicherheit in der Dunkelheit.
  • Die Leine hat einen innovativen Plastikgriff in der Nähe des Dods-Kragens. So wird eine enge Kontrolle beim Stoppen sichergestellt.
  • Die Leine hat einen gepolsterten Schaumstoffgriff
  • Der D-Ring in der Nähe des Griffs hilft für Hundeauslauf-Zubehör wie Kotbeutel, Taschenlampen oder Leckerlis

Joggen mit Hund: Das solltest du beachten!

Du planst, mit deinem Hund laufen zu gehen? Sicherlich gehen dir da erst einmal tausend Fragen durch den Kopf. Worauf sollte man beim Laufsport mit Hund achten und welche Rassen eignen sich überhaupt gut, um joggen zu gehen? Sind alle Jahreszeiten geeignet für Sport mit Hund und was kann man tun, um die Pfoten unseres besten Freundes zu schützen? All diese Fragen und vieles mehr beantworte ich dir in diesem Artikel:

▷Joggen mit Hund: Mit diesen 15 Tipps zum Erfolg im Lauftraining mit Hund

Bevor es mit dem Lauftraining mit Hund so richtig los gehen kann, gibt es tatsächlich einiges zu beachten. Denn wie beim Menschen auch, ist es ein längerer Prozess mit einer perfekten Balance zwischen Intensität des Trainings und Ruhephasen, um Verletzungen und Übertraining zu vermeiden.

Mein Labrador Cooper und ich sind ein eingespieltes Team auf der Laufstrecke. Als Marathon Läuferin habe ich viel Erfahrung rund um das Thema Lauftraining für Mensch & Hund.

Das richtige Alter abwarten

Wenn du dich fragst, ab wann du mit deinem Hund joggen kannst, ist abzuwarten, bis der Hund weitestgehend ausgewachsen ist. Mit Welpen und jungen Hunden Joggen zu gehen ist ein absolutes No-Go und kann langfristig Haltungsschäden und andere Verletzungen beim Tier verursachen.

Hier hängt es natürlich wieder von der Rasse des Hundes ab, da einige Hunde mit 24 Monaten noch nicht ausgewachsen sind. Ein Tierarzt kann da für mehr Aufklärung sorgen.

Coopers erster Tag als Läufer fand lange nach seinem ersten Geburtstag statt. Der Tierarzt hatte mir damals versichert, dass es nun sicher sei, mit ihm laufen zu gehen. Einen Gesundheitscheck beim Tierarzt empfehle ich daher auf jeden Fall.

Welche Hunde eignen sich zum Joggen?

Hier gibt es in der Tat große Unterschiede, welche mit dem Körperbau und auch der Atmung der Hunde zu tun haben. Sehr geeignete Laufpartner sind zum Beispiel Border Collie, Huskies, Labradore, Retriever, Beagle, Dalmatiner, Terrier, Schäferhunde und der Australian Shepherd. 

Weniger geeeignete Hunderassen für den Laufsport sind alle sehr kleinen Hunde, wie Bulldoge, Corgis, Boxer, Dackel und natürlich der Mops, der leider oftmals so schon Atembeschwerden hat. Der Laufsport würde dies noch verstärken.

Den Hund aufs Training vorbereiten

Auch wenn schnelles Laufen für Hunde erst einmal etwas relativ Natürliches ist, sollte der Vierbeiner lernen, ruhig neben, oder vor seinem Herrchen/Frauchen zu joggen. Ich sehe oft Hunde, die ihre Besitzer wild hinter sich herziehen. Dies ist für den Menschen nicht wirklich angenehm und kann dem Läufer auch sehr schnell den Spaß mit dem Hund joggen zu gehen verderben. Wie also bringe ich meinem Hund bei, bei Fuß an der Leine neben mir zu laufen?

Cooper war zum Glück ein Naturtalent. Allerdings habe ich, bevor ich wirklich das erste Mal mit ihm joggen gegangen bin, auf einer geraden Strecke einige Laufwiederholungen gemacht und ihn an der Leine, die wir sonst zum spazieren gehen nehmen, gehalten. Langfristig macht es natürlich Sinn, sich eine spezielle Joggingleine oder ein Jogging Geschirr speziell für das Laufen mit Hund anzuschaffen. Aber für den Anfang kann man erst einmal mit einer leichten, längeren Leine anfangen und so schauen, ob der Vierbeiner überhaupt Freude am Sport findet.

Cooper lernte schnell und blieb immer nah bei mir. Leckerli helfen an dieser Stelle aber auch immer. Während der ersten Übungen auf der Geraden hilft es, einfach immer wieder mit einem Keks belohnen, wenn dein Hund gut und ruhig an der Leine joggt. So assoziiert dein Liebling direkt, dass der neue Sport auch belohnt wird.

Ebenfalls macht es Sinn, den Befehl, der sonst benutzt wird, um „bei Fuß“ zu laufen, zu verwenden, um den Hund daran zu erinnern, dass er neben und nicht vorweg laufen soll, oder ein neues Kommando einzuführen, das der Hund dann mit dieser speziellen Situation verbindet. Mehr dazu aber später.

Joggen mit Hund: Ausrüstung

Wie beim Läufer der Schuh und die Laufbekleidung essentiell sind, braucht auch der Vierbeiner die richtige Joggingleine und die richtige Ausrüstung zum Joggen. Die Länge der Leine ist entscheidend und sollte nicht zu kurz sein, da so das Jogging mit Hund behindert kann.

Ich persönlich nutze ausschließlich eine Joggingleine, die ich mir mit einem Bauchgurt um die Hüfte binde. Diese Joggingleine, gerne eine zwei bis drei Meter lange, lockere Leine – mit Reflektoren und eventuellem Ruckdämpfer, hat viele Vorteile. Zum einen habe ich freie Hände und muss nichts festhalten, was mir das Laufen viel angenehmer bereitet und zum anderen hat Cooper auch mehr Freiheit, wo er entlanglaufen kann. Der Gürtel bietet meist auch eine Halterung für eine Trinkflasche, das Handy, Gassi-Beutel und vieles mehr.

Zudem bist du mit deinem Vierbeiner ideal verbunden, sodass ihr euch in der Form ideal aufeinander einstellen könnt. Du wirst überrascht sein, wie schnell dein Hund sich auf deinen Laufrhythmus einlässt. Das Laufgefühl ist großartig, was eure Bindung ebenfalls verstärkt.

Zu der Joggingleine empfehle ich ebenfalls ein Hundegeschirr mit Polsterung, welches das Genick schont. Mehr über die beste Joggingleine für Hunde kannst du dir hier anschauen.

Thema Gehorsamkeit

Wie schon Eingangs erwähnt, ist es wichtig, dass der Vierbeiner während der Laufeinheit gut auf Kommandos reagiert. Voraussetzung ist natürlich, dass gewisse Grundkommandos vorhanden sind und befolgt werden.

Cooper lernte schnell, dass wir nun anfangen zu laufen, indem ich ihm sagte „Let’s run“. Er sprintet dann nicht los, sondern weiß, dass wir uns zusammen auf unsere Geschwindigkeit einlassen und wir gemeinsam unterwegs sind. Ebenfalls lernte Cooper verschiedene Kommandos für Situationen, wenn er abrupt aus dem Lauf anhalten soll. Wenn er langsamer werden soll, sowie, wenn wir schneller joggen.

Diese Ansprechbarkeit des Hundes, sodass er Reizen wie zum Beispiel das Begrüßen seiner Artgenossen widerstehen kann, ist ebenfalls wichtig. Von der Joggingleine lasse ich meinen Hund übrigens nie.

Genug Trinken! Dies gilt auch für den Vierbeiner

Natürlich spielt auch das Wetter eine große Rolle beim Thema Laufen mit Hund. Es ist bekannt, dass Hunde aufgrund ihrer geringen Anzahl an Schweißdrüsen viel schlechter mit Hitze zurechtkommen, als wir Menschen. Minusgrade im einstelligen Bereich sind gar kein Problem. In den warmen Monaten sollte man ab 16°C darauf geachtet werden, dass man im Schatten läuft und bei langen Strecken Wasser dabei hat.

Hier gibt es wie für den Menschen auch, tragbare Flaschen, die sogar mit der Joggingleine kombiniert werden können.

Finde eine pfotenfreundliche Laufstrecke

Natürlich freuen sich die Pfoten des Vierbeiners über einen weichen Untergrund. Für uns Straßenläufer erst einmal das Gegenteil von dem, was wir gewohnt sind. Ich persönlich kann nicht sehr gut auf Wiese oder gar Sand laufen, allerdings sind dies die idealen Bedingungen für Jogging mit Hund.

Falls sich ein Waldstück in der Nähe befindet, dann ist das wahrscheinlich das perfekte Mittelmaß. Die Straße ist in der Tat, ähnlich wie für den Menschen auch, sehr ungesund für die Knochen und Gelenke. Ich werde oft gefragt, ob Schuhe für Hunde geeignet sind. Für das Thema Joggen mit Hund finde ich es persönlich störend für den Hund.

Oftmals sitzen die Schuhe nicht ideal, auch wenn sie die Pfoten schonen. Alternativ gibt es Balsam für die Pfoten, den man zur Pflege anwenden kann.

Die Intensität des Joggen mit Hund langsam steigern

Ähnlich wie beim Menschen auch, sollte das Lauftraining beim Hund langsam gesteigert werden. Eine Art Aufbau-und Gewöhnungstraining ist ideal, um das Laufen mit Hund am einfachsten zu starten. Hierbei empfiehlt sich ein Wechsel von 5 Minuten joggen und 5 Minuten gehen. 

Auch ein Hund muss seine Ausdauer langsam aufbauen. Starte daher mit kurzen Läufen und arbeitet euch gemeinsam langsam voran. Auch ein Hund bekommt übrigens Muskelkater und Joggen ist sehr anstrengend. Daher ist es wichtig, den Hund nicht zu überfordern. Bedenke auch Trinkpausen einzulegen.

Planst du nur ab und an mal mit dem Hund eine kurze Runde zu drehen, muss man es nicht so eng sehen. Wenn du aber wie ich, den Hund mehrmals in der Woche aktiv an deinem Lauftraining teilhaben lässt, ist es ungemein wichtig ihn langsam an die neue Belastung zu gewöhnen.

Ruhetage einhalten

Wir Läufer wissen, dass Ruhetage wichtig sind, um Fortschritte beim Lauftraining zu machen. Laufen mit Hund oder der Fortschritt beim Joggen mit Hund ist sehr ähnlich. Dein Hund braucht die Ruhephasen, um sich zu erholen, denn auch Hunde können Muskelkater vom Training bekommen. Der Körper deines Hundes adaptiert gerade in den Ruhezeiten und wird „stärker“ für die neue Belastung und macht so dann langfristig Fortschritte beim Jogging.

Am Anfang würde ich nach jeder Laufeinheit mit Hund 2 Ruhetage für den Vierbeiner einhalten und nicht mehr als 2 Einheiten pro Woche mit ihm machen. Ein erfahrener Hund im Lauftraining kann nach Monaten der Eingewöhnung in den Laufsport wesentlich öfter joggen, muss aber nach wie vor ausreichend Ruhephasen haben, um Übertraining und Verletzungen zu vermeiden.

Den sportlichen Vierbeiner richtig füttern

Marathon Läufer sind ja bekanntlich immer hungrig. Muss mein Hund nach dem Jogging nun auch mehr essen? Sollte dein Hund zwei bis dreimal in der Woche mit dir joggen gehen, so bedarf dies keiner Ernährungsumstellung. Der Proteingehalt sollte bei 21%-24% bleiben. Auch hier gilt es wieder, genau auf deinen Liebling zu achten. Ist der Appetit deutlich höher, oder ist gar ein Gewichtsverlust zu erkennen, sollte mehr gefüttert werden. Hier gibts mehr zum Thema Trockenfutter für Hunde.

Hydration ist an dieser Stelle noch einmal zu betonen, da nicht nur während des Joggings mit Hund, sondern auch nach dem Lauftraining mit Hund ausreichend Wasser für den Vierbeiner bereit gestellt werden sollte. 

Signale des Hundes richtig deuten lernen

Während eurer Laufrunde solltest du umso mehr auf deinen Vierbeiner achten. Atmet dein Hund schwer, hechelt stark, sind seine Lefzen extrem zurück gezogen, oder verweigert er weiter zu laufen, dann gönn ihm eine Pause. Cooper hatte am Anfang auch immer etwas Probleme mit dem Magen und musste immer nach circa 2 Kilometern sein Geschäft erledigen. Danach war dann aber alles in Ordnung und wir konnten weiter laufen. Diese Signale deuten zu lernen ist sehr wichtig. 

Wir halten auch immer zwischendurch an und ich gebe Cooper die Gelegenheit für eine Verschnaufpause und ein wenig Flüßigkeitszufuhr.

Der GPS Tracker für den Hund

Ich bin mit Cooper immer über vorsichtig und sagte ja bereits, dass ich ihn beim Jogging nie von der Leine lasse. Ich weiß aber von Freunden, die besonders im Wald, ihre Hunde von der Leine lassen. Vertraust du deinem Hund zu 100% und funktioniert das Rückruf Kommando einwandfrei? Einer meiner Freunde hat seinem Hund dennoch einen GPS Tracker für Hunde besorgt, welchen er insbesondere beim Jogging mit Hund nutzt.

Hier gibt es viele verschiedene Modelle, GPS Tracker für Hunde mit Sim Card sowie GPS Tracker für Hunde ohne Sim Card in verschiedenen Preisklassen. Dieses Gefühl von Sicherheit ist für mich unbezahlbar und gerade, wenn der Hund ohne Leine mit dir unterwegs ist, kann dies Lebensrettend sein.

▷ Was du sonst noch zum Thema Joggen mit Hund wissen solltest

Den Hund zum Laufen motivieren

Wenn du feststellst, dass dein Hund keine Lust aufs Joggen hat, gibt es ein paar Tricks den Hund zum Laufen zu motivieren. Wie ich Eingangs erwähnte, sollte in der Vorbereitung auf den Sport mit Hund eine positive Assoziation erfolgen. Nach jeder Einheit, selbst, wenn sie nur sehr kurz war, wird Cooper mit Leckerli und viel Lob belohnt.

Hunde verbinden dann so mit der Erfahrung (hier das Joggen mit Hund) etwas positives und merken sich, dass es danach eine Belohnung gibt. Sollte dein Hund während des Joggens schlapp machen (siehe Signale richtig deuten) und du bist dir sicher, dass dein Vierbeiner einfach nur keine Lust hast, helfen auch oft motivierende Worte und viel Lob. Ich persönlich wiederhole das immer wieder während des Ausdauersports mit Hund, um ihn bei Laune zu halten. Kekse während des Joggens sind nicht empfehlenswert, da sich dein Hund verschlucken könnte.

Wie beim Menschen auch, ist joggen nicht jederhunds Ding. Dies sollte man dann auch aktzeptieren. Besonders ältere Hunde sind irgendwann nur noch schwer vom Jogging zu begeistern. Alternativ ist vielleicht auch das Wandern mit Hund interessant.

Ist Joggen gut für Hunde?

Joggen mit Hund ist in vieler Hinsicht eine Bereicherung für Mensch und Tier.

  • Die Gemeinschaft zu deinem Vierbeiner wird gestärkt. Ihr unternehmt etwas, was deinem Hund (hoffentlich) sehr viel Spaß bereitet.
  • Der sportliche Aspekt ist auch nicht zu unterschätzen. Gerade bei Hunden, die im Haus Verhaltensprobleme zeigen, kann Ausdauersport Wunder wirken. Während der Vierbeiner oft unterfordert ist, sich langweilt und daher gerne Unsinn im Kopf hat, wenn er alleine ist, beschäftigt das Joggen mit Hund deinen besten Freund so sehr, dass sich diese Probleme, dadurch, dass der Hund nun mehr ausgelastet ist, von alleine lösen.
  • Gerade Hunderassen, die viel Aktivität erfordern, werden großen Spaß am Joggen mit Hund finden.

Warum ist der Hund ein guter Läufer?

Viele Hunde sind von Natur aus gute Läufer. Allerdings gilt das nicht für alle Hunderassen. Die Gründe, weshalb ein Hund ein guter Läufer ist, ziehen sich daher nur auf die Hunderassen, die Ausdauersport gut vertragen und lieben. Ein Mops ist zum Beispiel ein absolut schlechter Läufer.

Wir Menschen benötigen viel mehr Energie, um zu joggen. Während wir unsere langen Beine bewegen müssen, sind Hunde dafür mit einem längeren Unterschenkel und Mittelfuß ausgestattet, welche durch spezielle Hebelverhältnisse und dem Verhältnis zur ihrer Körpergröße eine große Schrittlänge. Hunde verfügen zudem über verschiedene Gangarten (Trap, Galopp usw), was sich ebenfalls positiv auf deren Energieverteilung während des Joggens auswirkt.

Laufen mit Hund Wettkampf

In der Tat gibt es Wettkämpfe für Hunde im Ausdauersport. Der sogenannte Canicross ist ein Geländelauf mit Hund. Fast wie bei der Joggingleine wird durch den Hund mehr Kraft auf den Läufer ausgewirkt, der so schnellere Geschwindigkeiten laufen kann. Das Fitnesslevel von Mensch und Tier ist beim Canicross sehr hoch und das Tempo wird über die lange Wettkampf-Distanz gehalten.

Das Laufen mit Hund im Wettkampf setzt voraus, dass der Hund bei guter Gesundheit ist und nach erfolgreichem und ehrgeizigem Training in der Lage ist, am Tag bis zu 60 km zu laufen. Spezielle Hunderassen, die sich für diesen Ausdauersport mit Hund eignen, gibt es nicht, das Grundprinzip ähnelt allerdings den bereits aufgeführten Hunderassen, die für das Joggen geeignet sind.

Ein Welpe zieht ein – Erstausstattung und Tipps

Ein Welpe zieht ein bei euch? Herzlichen Glückwunsch zu eurem neuen Baby!

Welpen sind eine besondere Herausforderung. Schließlich sind sie Babys uns müssen von Grund auf alles lernen und brauchen gerade anfangs viel Aufmerksamkeit.

Im folgenden Artikel verraten wir euch die besten Tipps rund um das Thema Welpen-Nachwuchs.

✔️Eine allgemeine Checkliste zur Hunde-Erstausstattung haben wir schon einmal für euch zusammengestellt. Hier erklären wir euch alles zu den Basics, die ihr euch am Anfang zulegen solltet, wenn ihr einen neuen Hund adoptiert.


1. Ein Welpe zieht ein: Was ist direkt nach der Ankunft zu beachten? 🐶

Welpen sind noch Babys und deshalb gibt es am Anfang Dinge, die ihr ganz besonders beachten solltet.

▷ Euer Welpe ist anfangs vielleicht sehr schüchtern und ruhig. Er ist nicht nur neu in seinem Zuhause sondern kennt die Welt um ih herum auch noch gar nicht. Er ist erst wenige Monate alt und muss unsere Welt erst kennenlernen.

▷ Wichtig ist daher, dass ihr ihm Zeit gebt sich an seine Umwelt und auch an Menschen zu gewöhnen. Gebt ihm Ruhe und überfordert ihn nicht. Macht ihn behutsam mit anderen im Haushalt lebenden Hunden und Kindern bekannt.

▷ Am besten lasst ihr den Welpen selbst auf seine neuen Familienmitglieder zugehen, anstatt dass alle sofort auf ihn zurennen. Das würde den Kleinen nur verunsichern.

2. Gut zu wissen: Welpen-Schonkost 🍗

▷ Für Welpen gibt es selbstverständlich spezielles Futter. Auf den Verpackungen findet Ihr immer eine Angabe zur Altersgruppe, für die es geeignet ist.

▷ Neben des herkömmlichen Hundesfutters, das ihr im Tierfachhandel, online oder in Supermärkten bekommt, ist es sinnvoll, anfangs ein paar Schonkost-Rezepte parat zu haben. Durch die Aufregung und Umgewöhnung kann es sein, dass euer Welpe beim Einzug an Durchfall leidet. Das ist erst einmal kein Grund zur Panik, solange dieser Zustand nicht zu lange andauert und der Hund keine weiteren Krankheitssymptome zeigt. In diesem Fall sollte natürlich sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.

▷ Auf folgendes solltet ihr auf jeden Fall achten:

  • Keine Gewürze verwenden.
  • Laktosearm / -frei (Hunde sind nämlich laktoseintolerant. Zu viel Milchzucker löst Durchfall aus.)
  • Das Futter sollte Zimmertemparatur haben.
  • Kleine Portionen verhindern,  dass der Hund sich überfrisst.
  • Leicht verdauliche Lebensmittel verenden.
  • Es sollte immer ausreichend frisches Wasser bereitstehen.

▷ Als Grundlage für ein Schonkost-Gericht eignen sich Kartoffeln oder Reis hervorragend. Dazu könnt ihr Hühnchen- oder Putenfleisch kochen, da diese Fleischsorten leicht verdaulich und proteinreich sind. Weich gekochte Möhren liefern zusätzliche Vitamine und sogar Magerquark oder Hüttenkäse dürft ihr ruhigen Gewissens dazumischen. Zwar sind das Milchprodukte, jedoch sind sie laktosearm und daher bedenkenlos einsetzbar.

▷ Wir verraten euch unsere liebsten Schonkost-Rezepte.

3. Ein Welpe zieht ein: wie ihr eure Wohnung welpensicher macht 🛠

▷ Um euren Hund zu schützen, solltet ihr gefährliche Bereiche eurer Wohnung absichern, so wie bei einem Kind.

Sorgt dafür, dass der Welpe nicht leicht an zerbrechliche oder spitze Gegenstände gelangen kann.

▷ Legt für den Anfang Decken über eure empfindlichen Möbel und bewahrt Elektronik oder Wertgegenstände außer Reichweite eures Hundes auf.

Ein Welpe will anfangs mit allem spielen und alles entdecken. Er weiß noch nicht, dass er vielleicht nicht auf die Couch darf und er muss erst noch erzogen werden, bevor er auf eure Befehle hören kann.

▷ Stellt Pflanzen so auf, dass euer Welpe sie nicht umwerfen und sie vor allem auch nicht fressen kann. Manche Pflanzen können unter Umständen giftig für euren Hund sein.

❌Eine Liste mit giftigen Lebensmitteln haben wir übrigens in diesem Artikel für euch. Wir empfehlen euch, dass sich jeder im Haushalt über dieses Thema informiert und ihr für alle leicht zugänglich so eine Liste zum Beispiel an den Kühlschrank hängt.

▷ Achtet darauf, dass ihr Steckdosen und Kabel sichert!

Für Steckdosen gibt es beispielsweise solche Sicherungen und Kabel sichert ihr ganz leicht mit Kabelkanälen.

▷ Für Schränke und Schubladen eignen sich reguläre Kindersicherungen gut. Achtet darauf, dass euer Hund beispielsweise keinen Zugang zu giftigen Chemikalien wie Putzmitteln & co. hat.

▷ Auch Treppen dürft ihr nicht vergessen. Solche Gitter sind für die Absperrung von Treppen und einzelnen Räumen perfekt geeignet. Wollt ihr euren Welpen trainieren, alleine zu Hause zu bleiben, könnt ihr ihm so während eurer Abwesenheit einfach den Zugang zu bestimmten Bereichen versperren, die ihr nicht mit Türen abgrenzen könnt (wenn ihr beispielsweise eine offene Wohnküche habt).

4. Erstausstattung Welpe: Was ihr euch auf jeden Fall anschaffen solltet 🛍

▷ Zusätzlich zu den typischen Hunde-Must-Haves, die ihr unserer Checkliste zu Hunde-Erstausstattung findet, gibt es auch einige Welpen-spezifische Dinge, deren Anschaffung absolut sinnvoll sind.

▷ Ein Welpen-Käfig wirkt für viele von euch vielleicht erst einmal befremdlich, tatsächlich ist er gut für euren Welpen. Zum einen schützt er euren Hund und hilft euch auf der anderen Seite auch bei der Erziehung.

Ein Welpe sollte gerade am Anfang nicht unbeaufsichtigt sein. Man sieht einen Moment nicht hin und schon hat er etwas angestellt und sich womöglich sogar verletzt. So eine Box kann hier eine große Hilfe sein. Ihr wollt unter die Dusche und es ist keiner da, der euren Welpen in der Zeit beaufsichtigt? Dafür wäre der Einsatz einer solchen Box perfekt. Auch für die Nacht ist ein Welpen-Käfig super geeignet. So müsst ihr euren Welpen nicht mit ins Schlafzimmer nehmen und mit geschlossener Tür schlafen, euer Welpe kann die Nacht in einem anderen Raum verbringen und ihr müsst euch trotzdem keine Sorgen um ihn machen.

Ein Welpen-Käfig eignet sich auch hervorragend für kleine Auszeiten. Euer Welpe lernt in seiner Box sich hinzulegen und mal zur Ruhe zu kommen, ganz ohne dass er Befehle wie “Platz” versteht.

Die Box wird von Welpen auch oft als sicherer Rückzugsort gesehen. Lasst sie ruhig immer offen und für euren Hund zugänglich stehen, er wird lernen sie gerne freiwillig aufzusuchen. Selbst wenn euer Hund schon groß ist, kann die Box als Alternative zum Körbchen weiterhin genutzt werden.

▷ Saug-Unterlagen: Bis euer Welpe stubenrein ist, sind Saug-Unterlagen unverzichtbar. Machen wir uns nichts vor: egal wie oft man Gassi geht, früher oder später wird mal etwas daneben gehen, gerade nachts passiert es schnell.

Legt daher auf jeden Fall den Welpen-Käfig immer mit Unterlagen aus. Auch im Auto macht es am Anfang Sinn solche Unterlagen zu verwenden. Ihr habt hier die Wahl zwischen wiederverwendbaren Unterlagen, die ihr waschen könnt, und zwischen Einmal-Unterlagen.

Für die erste Zeit empfehlen wir euch euren Welpen in einem Körbchen neben eurem Bett schlafen zu lassen. Wenn er sich nachts meldet, weil er mal muss, könnt ihr schnell reagieren und mit ihm raus gehen. Auf diese Art lernt er, dass er sein Geschäft draußen verrichten soll.

▷ Kauspielzeug: bevor eure persönlichen Sachen daran glauben müssen, solltet ihr eurem Welpen Kauspielzeug besorgen. Kauspielzeug gibt es in zig Varianten. Achtet für den Anfang am besten darauf, dass es nicht zu hart ist.

Spezielle Tipps zu Hundebeschäftigung und Hundespielzeug findet ihr in diesem Artikel.

▷ Eine Schleppleine ist gerade bei der Erziehung von jungen Hunden ein wichtiges Instrument. Die Leine wird dauerhaft getragen und vom Hund hinter sich hergezogen. Bei Bedarf kann man um einen akustischen Befehl zu verstärken auf die Leine treten.

Bevor ihr euch an das Training mit Schleppleine wagt, empfehlen wir euch mit einer kleineren, leichteren Variante zu beginnen. So eine Leine kann dauerhaft auch zu Hause getragen werden. Damit könnt ihr Fehlverhalten schnell korrigieren. Diese Methode wirkt auf euren Hund weniger einschüchternd, als ihn am Halsband zu packen, um ihn z. B. zu seinem Platz zu bringen und ist deshalb für Welpen ein guter Einstieg für das Leinen-Training.

Bevor ihr euch an dem Training mit Schleppleine versucht, solltet ihr euch dazu auf jeden Fall ausreichend informieren, da bei dieser Art von Training eine Verletzungsgefahr für Hund und Mensch bestehen kann. So darf eine Schleppleine beispielsweise nicht am Halsband sondern nur am Brustgeschirr befestigt werden.

5. Unsere Tipps für die Erstausstattung bei Welpen 💡

▷ Um eurem Hund bei der Eingewöhnung zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass er sich schneller wohlfühlt, gibt es Hilfsmittel, die wir euch empfehlen können.

  • Dieses Halsband wurde speziell für Welpen entwickelt und soll mithilfe von Pheromonen eine beruhigende Wirkung auf sie haben.
  • Als Alternative gibt es beruhigende Pheromone auch als Spray zu kaufen. Das Spray lässt sich flexibel an Orten wie der Transportbox, dem Welpen-Käfig, im Auto oder sonst überall dort anwenden, wo sich euer Welpe wohlfühlen soll.

▷ Wenn ihr möchtet, könnt ihr vorab oder begleitend Hunderatgeber lesen. Unsere liebsten haben wir für euch rausgesucht. (Für KindleUnlimited-Abonnenten sind diese übrigens kostenlos.)

6. Ein Welpe zieht ein: was sonst noch wichtig ist 📍

▷ Je nach Alter kann es sein, dass euer Welpe noch nicht alle Impfungen erhalten hat. Schaut euch deshalb bereits vorab nach einem guten Tierarzt in der Nähe um und vereinbart alle nötigen Termine für Untersuchungen und Impfungen. Mit eurem Tierarzt könnt ihr dann auch Themen wie Zeckenschutz, Entwurmung oder Futterempfehlungen besprechen.

▷ Wie es bei Babys nunmal so ist, hat euer Welpe – gerade durch die Aufregung nach der Ankunft im neuen Zuhause – noch keinen richtigen Schlafrhythmus. Hier müsst ihr ihm Zeit geben und Geduld mit ihm haben. Früher oder später wird er sich auch an euren Schlafrhythmus anpassen.

▷ Gassi-Rhythmus: Ein Welpe muss öfter raus als ein erwachsener Hund. Ihr müsst natürlich nicht jedes Mal eine große Runde mit dem Welpen laufen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, reicht es auch aus ihn nur kurz in den Garten zu lassen. Nach und nach könnt ihr euren Welpen daraufhin trainieren, weniger oft rauszumüssen, um ihn auch mal ein paar Stunden alleine lassen zu können.

▷ Welpenschule: Hundeerziehung ist viel Arbeit und wenn man selbst noch keine Erfahrung damit hat, ist man gerade mit einem Welpen schnell überfordert. Schließlich fängt man hier von Null an. Wir empfehlen euch deshalb eine Welpenschule zu besuchen. Zum einen bekommt ihr dort professionelle Unterstützung bei der Erziehung eures Hundes und auf der anderen Seite hat euer Welpe dort Kontakt zu anderen Hunden und wird dadurch sozialisiert. Für die Entwicklung eures Hundes ist es extrem wichtig, dass er lernt mit anderen Hunden umzugehen und deren Körpersprache zu verstehen, um Konflikte zu vermeiden, aber auch um Spielgefährten zu finden.


Schaut doch mal in unserer App nach Tierärzten und Hundeschulen in eurer Nähe. Hier findet ihr unter anderem auch Empfehlungen für Auslaufplätze, hundefreundliche Restaurants, Hundefriseure oder Tierbedarfsgeschäfte. Wenn ihr selbst Empfehlungen habt, würden wir uns freuen, wenn ihr sie mit unserer Community teilt

Tragt hier eure liebsten Dog’s Places ein oder nutzt dafür unsere App – verfügbar für iPhone / iPad und Android 📱

Schonkost für Hunde

Dein Hund hat Durchfall und du möchtest ihm helfen? Schonkost ist eine gute Lösung dafür – vor allem weil sie den Vorteil hat, dass du sie ganz schnell und einfach selbst zubereiten kannst. Sie ist eine gesunde, natürliche und vor allem wirkungsvolle Möglichkeit, deinem Hund bei Durchfall zu helfen.

Was ist Schonkost für Hunde?

Die Schonkost ist eine Art Suppe, die sehr leicht verdaulich ist. Die häufigsten Zutaten sind fettarmes Fleisch, Möhren, Kürbis, Fenchel, Leinsamen oder Haferflocken, Reis oder Kartoffeln. Es gibt trotzdem hunderte verschiedene Rezepte, und jeder Hundebesitzer entwickelt mit der Zeit die optimierte Variante für seinen Hund.

Schonkost für Hunde

Ein andere Alternative von Schonkost für Hunde ist die Karottensuppe. Es ist ein sehr bekanntes Hausmittel gegen Durchfall bei Menschen… und bei Hunden. Die gekochten Karotten bilden ein Zuckermolekül, das den Darm schützt und damit gegen die Darmprobleme hilft. Die Morosche Karottensuppe ist besonders wirksam gegen parasitäre Krankheiten wie Giardien.

Wann ist es empfohlen, den Hund mit Schonkost zu füttern und wie lang?

Schonkost hilft deinem Hund vor allem bei akutem Durchfall. Wie wir in unserem Artikel über Durchfall bei Hunden erklären, es gibt viele verschiedene Gründe, warum ein Hund Durchfall haben könnte. Manchmal kann es ein Symptom von einer schlimmeren Krankheit sein, aber meistens ist er nur ein Zeichen dafür, dass der Hund etwas Falsches gefressen hat, leicht erkältet ist oder unter Stress gelitten hat. In den Fällen, bei denen wir wissen, dass der Durchfall bei unserem Vierbeiner höchstwahrscheinlich kein ernstes Symptom ist, können wir ihn einfach zu Hause mit Hilfe der speziellen Schonkost-Rezepte für Hunde behandeln.

Viele Tierärzte empfehlen, den Hund vor der Schonkost-Fütterung 24 Stunden fasten zu lassen. So vermeidet man die Bildung neuer Futtermittelallergien.

Die normale Dauer einer Schonkost-Kur ist 3 Tage und es sollte am besten nicht länger als 7 Tage dauern. Wenn sich der Hund nach einigen Tagen schonender Ernährung nicht besser fühlt und immer noch Durchfall hat, geht aber auf jeden Fall zum Tierarzt!

WICHTIGER TIPP: Bei Schonkost- und Suppen-Fütterung muss der Hund auch öfter rausgehen, weil er in dem Moment viel mehr Wasser zu sich nimmt als normalerweise. Das haben wir auch auf die harte Tour gelernt….

Wie viel Schonkost darf ein Hund pro Tag essen?

Die Menge an Schonkost, die dein Hund bekommen sollte, hängt u.a. davon ab, wie groß er ist und wie akut der Durchfall ist.

  • Wenn der Hund einen leichten Durchfall hat (kotet nicht viel öfter als normalerweise, aber flüssiger), reicht es aus, die normalen Mahlzeiten durch die Schonkost zu ersetzen.
  • Wenn der Hund akuten Durchfall hat (sehr oft raus muss und dadurch auch viel Flüssigkeit verliert), ist es empfehlenswert, öfter kleinere Portionen Schonkost zu füttern.

Wie immer ist es aber auch hier ratsam, wenn du Fragen oder Zweifel hast, mit deinem Tierarzt zu sprechen. Der kennt deinen Hund genau und kann dir ganz konkrete Tipps für ihn geben.

Kann man fertige Schonkost auf Vorrat kaufen?

Wenn du einen Hund hast, der öfter zu Durchfall neigt, ist es sinnvoll, immer etwas vorgekochte Schonkost im Gefrierschrank zu haben – oder fertige Dosen mit Schonkost zu kaufen. Denn tatsächlich gibt es hochwertige Schonkost-Produkte zu kaufen, sodass ihr eine bequeme Notfalllösung im Schrank haben könnt.

Ich persönlich habe nicht viel Platz im Gefrierfach, daher sind diese vorgekochten Dosen die ideale Lösung für mich. Obwohl ich normalerweise lieber selbst koche, habe ich für Notfälle immer ein paar Dosen Schonkost und ein paar Dosen Morosche Karottensuppe zu Hause.

Das sind unsere Empfehlungen für fertige Schonkost und Morosche Karottensuppe für Hunde:

Schonkost für Hunde

Schonkost für Hunde – Rezepte

Wenn du selbst Schonkost-Futter für deinen Hund kochen möchtest, können dir diese Rezepte helfen. Wichtig: Hunde-Schonkost darf kein Salz oder Gewürze beinhalten!

Schonkost für Hunde – REZEPT 1

Zutaten: 

  • Reis/Kartoffeln
  • Hähnchen
  • Karotten
  • Fenchel

Alles zusammen in einem großen Topf ohne Salz kochen. Bei Bedarf etwas Wasser abgießen und pürieren. Wenn es nach dem Pürieren noch zu fest ist, könnt ihr es mit ein bisschen Wasser verdünnen. Lass es abkühlen vor dem Füttern.

Tipp: Ich bin faul, deswegen nutze ich normalerweise Kartoffeln statt Reis. So kann ich alles zusammen in einem Topf kochen und spare mir Zeit beim Kochen und Abwaschen. Wenn du deinem Hund lieber Reis füttern willst, denk dran, ihn separat zu kochen.

Schonkost für Hunde – REZEPT 2

Zutaten:

  • Putenfilet
  • Haferflocken
  • Karotten
  • Magerquark

Fleisch und Karotten kochen und schneiden. Eingeweichte Haferflocken mit dem Magerquark und dem Fleisch-Karotten-Mix mischen. Kalt servieren.

Schonkost für Hunde – REZEPT 3

Zutaten:

  • Hüttenkäse
  • Geflügel
  • Reis

Geflügel und Reis kochen (separat oder zusammen). Fleisch kleinschneiden und mit dem Hüttenkäse und dem kalten Reis mischen. Das ungefähre Mischungs-Verhältnis ist: Käse und Fleisch zu gleichen Teilen bei einer etwas kleineren Portion Reis.

Morosche Karottensuppe Rezept

Dieses Rezept benötigt weniger Zutaten, aber ist etwas zeitaufwändiger als die anderen Schonkost-Rezepte für Hunde. In jedem Fall ist die Morosche Karottensuppe dafür bekannt, ziemlich effektiv zu sein.

Zutaten:

  • Karotten

Karotten in Stücke schneiden und in einem großen Topf mit viel Wasser 90 Minuten lang bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Da die Garzeit sehr lang ist, ist es wichtig, den Topf im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass er immer genug Wasser hat. Sobald das Kochen beendet ist, die Karotten abseihen und die Flüssigkeit für später aufbewahren. Karotten so fein wie möglich pürieren und mit der Brühe mischen, bis es eine cremige Konsistenz hat. Auch die Morosche Karottensuppe solltest du am besten kalt füttern.