Kann man den Tierarzttermin auch online buchen?

Ja, immer mehr Praxen bieten es zum Glück mittlerweile an, dass man den Tierarzt-Termin online buchen kann. Das liegt an neuester Tierarztsoftware, die das Leben für Ärzte wie Patienten deutlich einfacher gestaltet. Besonders hilfreich: Cloud-basierte Lösungen wie Debevet, die einem noch viele weitere Vorteile bringen!

Im Land der Faxgeräte und Zettelwirtschaft hat sich in vielen (Tier-)Arztpraxen in den vergangenen Jahren eine kleine Revolution abgespielt: Termine können heutzutage oft online gebucht, verlegt oder abgesagt werden. Für alle Beteiligten, für den Tierarzt und Tierbesitzer, ist dadurch sehr vieles einfacher geworden. Ihr müsst als Hundeeltern nicht mehr Zeit in der Telefonschleife verbringen, auf Gut Glück beim Tierarzt vorbeischauen oder auf die Öffnungszeiten angewiesen sein, um euren Termin zu vereinbaren.

Nur einer der Vorteile: Den Tierarzt Termin online buchen

Wer von uns hat sich nicht schon Sorgen um seinen Vierbeiner gemacht an einem Wochenende und probierte dann gestresst am Montagmorgen (vergeblich) jemanden in der Tierklinik zu erreichen. Mich hat es dann immer schon etwas beruhigt, zu wissen, dass man nächste Woche definitiv einen Termin hatte – Online-Buchung sei Dank.

 

tierarzt termin online buchen!

Ist die Tierarztpraxis deines Vertrauens schon im digitalen Zeitalter angekommen? Dann bringt das für dich und deine Fellnase viele Vorteile.

Eine Tierarztsoftware gefällt uns bei Dog’s Places besonders

Wenn du deinen Tierarzttermin online buchen kannst, dann liegt das an digitalen Helfern wie Debevet. Um die höchste Qualität von Service sowohl für tierischen Patienten als auch für deren Besitzer zu gewährleisten, benötigt eine Tierarztpraxis die beste verfügbare Tierarztsoftware: Um die Klinik zu managen, Patientendaten zu verarbeiten und eine effiziente Kommunikation mit den Hundeeltern und Co. zu ermöglichen. Sogenannte Cloud-basierte IT-Lösungen liegen in den unterschiedlichsten Branchen auf der ganzen Welt immer mehr im Trend  – auch im Tiergesundheitswesen.

Es gibt mehrere Anbieter und Tierärzte entscheiden sich für die unterschiedlichsten Programme. Unsere Empfehlung, was Tierartsoftware betrifft, ist wie gesagt Debevet. Diese Software gibt es schon seit 10 Jahren auf dem Markt und hunderte Tierarztpraxen nutzen sie. Auch bei uns schnitt diese Software außergewöhnlich gut ab. Denn mit Debevet kannst du sofort:

  • Termine 24/7  online vereinbaren und verschieben
  • Eine Erinnerung an den nächsten anstehenden Termin erhalten
  • Einfach Tierärzte in der Nähe finden und direkt einen Termin vereinbaren
  • Aktuell über den Status deines Termins informiert sein
  • Impferinnerungen oder und an andere wiederkehrende Termine erinnert werden,, wie z.B. an die Parasitenprophylaxe

Insbesondere bei chronisch kranken Tieren wird durch Debevet die Betreuung stark erleichtert.

tierarzt termin online buchen!

Der regelmäßige Besuch beim Tierarzt: Hat man einen Hund, kommt man nicht drumherum.

Debevet läuft auf allen Betriebssystemen – du kannst darauf über Smartphone, Tablet oder Computer ganz einfach zugreifen. Und es ist kostenlos. 

Diese Software sollte dein Tierarzt haben

Nehmen wir an, du musst umziehen oder aus einem ganz anderen Grund einen neuen Tierarzt finden. Ich gehe mal stark davon aus, dass du dann nicht die Gelben Seiten zurate ziehen würdest und verschiedene Ärzte abtelefonierst. Ganz klar: Einen neuen Tierarzt sucht man online, höchstwahrscheinlich über Google. Das beantwortet dir wichtige Fragen wie „Welcher Tierarzt ist in meiner Nähe“ und welcher davon ist gut bewertet.

Ich glaube, wir wissen beide, dass solche Rezensionen nicht immer ausschlaggebend sind. Aber wenn ein Tierarzt bei 75 Bewertungen noch bei einem halben Stern von 5 hockt, dann wird da wohl schon etwas dran sein. Eine ganz wichtige Frage wird dir diese Form der Suche aber nicht beantworten: Ob überhaupt und welche Tierarztsoftware die Praxis nutzt. Über Debevetlässt sich ganz einfach checken, welche Tierärzte teil dieses großen und stetig wachsenden Netzwerks sind.

Die Daten sind in einer Cloud? Ist das sicher?

Sowohl das Hochladen wie auch der Zugriff sind so umgesetzt, dass die Daten komplett gesichert sind. Unbefugte können keinen Blick darauf werfen, keine Sorge.

Die Tierärzte können dank solcher Software Patientendaten und Testergebnisse einsehen und analysieren – jederzeit – und ohne dabei an ihrem Arbeitsplatz zu sein.  Die Möglichkeit, eine Diagnose aus der Ferne zu stellen, ohne den Patienten und dessen Besitzer zu treffen, hat mehrere Vorteile. So können die Ärzte z. B. bei einer Pandemie ein persönliches Treffen vermeiden, aber auch ihrem Kollegen Hilfe anbieten, wenn sie grade nicht in der Klinik sind. Kurz gesagt: Das Zusammenspiel zwischen Tierarzt, den Hundeeltern und dem vierbeinigen Patienten wird um ein vielfaches einfacher!

Tierärzte können durch „die Cloud“ jederzeit und überall auf alle Daten, Testergebnisse oder Diagnosen deines Hundes zugreifen

So läuft ein DNA Test bei Hunden abSo läuft ein DNA Test bei Hunden abDie Cloud-Technologie ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Patientenakten für eine besser koordinierte und effizientere Versorgung. Die Dateien können nicht verloren gehen und können von mehreren Nutzern gleichzeitig und von verschiedenen Geräten aus abgerufen werden. Auf diese Weise können Tierärzte, Tierpfleger und Sprechstundenhilfen gleichzeitig arbeiten.

Warum diese Digitalisierung der Prozesse für uns und unsere Hunde so wichtig ist? 

Wenn alle medizinischen Unterlagen an einem Ort organisiert sind, können die tierischen Patienten schneller diagnostiziert werden. Es erleichtert die Arbeit von Tierärzten und unsere Hunde profitieren davon!

Einer der Hauptvorteile, den wir in den Tierarztpraxen sehen, ist die Digitalisierung der medizinischen Aufzeichnungen und damit der Art und Weise, wie wir alles speichern, was mit dem tierischen Patienten zu tun hat.

Am Ende profitieren wir alle davon: Tierärzte, Hundeeltern und ihre Vierbeiner

Durch das Versenden automatischer Erinnerungen an Vorsorgeuntersuchungen und Screenings kann Debevet auch den Patienten helfen, ihren Zustand besser zu verwalten und sich stärker an ihrer Gesundheitsversorgung zu beteiligen.

Schreibschrift ist zwar schön und Kalligrafie eine Kunst, aber leider nicht immer für jeden lesbar. Dagegen können wir alle auf einem Computer geschriebene Ratschläge, Rezepte oder Aufzeichnungen lesen und verstehen, was für die medizinische Versorgung sehr wichtig ist. Dies führt auch schnell zu einer besseren Kommunikation mit dem Kunden.

Die richtige Tierarztsoftware führt zu besserer Kommunikation und verschafft schnelleren Überblick

In Tierkliniken geht es nicht nur um das Klinikpersonal und die Patienten. Im Hintergrund steht ein ziemlich großes geschäftliches Ökosystem – Klinikmitarbeiter, Lieferanten, Labors, Spezialisten – sie alle arbeiten zusammen, um die beste Versorgung für die Haustiere zu gewährleisten. Sie müssen schnell und ohne unnötige Verzögerungen kommunizieren. Cloud-basierte Software ermöglicht es allen, in kurzer Zeit Kontakt aufzunehmen, Daten auszutauschen und Testergebnisse zu übermitteln.

Hat dein Tierarzt eine Software wie Debevet, dann kannst du dir noch sicherer sein, dass deine Fellnase die bestmögliche Versorgung erhält – schnell und effektiv.


Weitere digitale Helfer für dich und deinen Hund

Unsere Dog’s Places App (im iTunes-Store, für Android) kann viel, aber leider nicht alles 😉 Tierarztbesuche können stressig sein, besonders wenn unsere Hunde nicht mehr so fit sind und man 1.000 verschiedene Daten im Kopf haben muss. Dank der Around.Pet App werden wir nie wieder die wichtigsten Informationen zum Gesundheitszustand unserer Vierbeiner vergessen. Von Krankheits- und Verletzungs-Protokollen, über Medikamentenlisten, bis hin zum Impfpass und den nächsten Kontrolltermin – man kann alles in dieser App notieren. Wird dein Hund unterwegs krank? Kein Problem, mit der Around.Pet App hat man immer alle Unterlagen und nötigen Infos dabei, damit für deinen Vierbeiner auch in unbekannter Umgebung die beste Behandlung sichergestellt ist.

Around Pet - App für Hundebesitzer

Mehr Inhalte zum Thema Hund und Gesundheit

Die Gesundheit deines Vierbeiners liegt dir eindeutig am Herzen. In unserem Magazin haben wir noch viele weitere Artikel zu diesem Thema!

Unterwegs mit Hund: Strandausflug, Wochenendtrip, Urlaubsreise & mehr

Oft scheinen Freizeitaktivitäten für Hundebesitzer beschränkt. „Kann ich noch alles unternehmen, was ich ohne Hund gemacht habe?“: Jein! Natürlich bringt ein Hund auch Veränderungen (die allermeisten davon selbstverständlich positiv 😊) mit sich. Denn um seine Freizeit mit Hund abwechslungsreich zu gestalten, muss man sich durchaus vorab informieren, wo Hunde erwünscht sind und wo nicht, zum Beispiel.

Das heißt: Man muss sich vorbereiten! Aber keine Sorge. Wir bei Dog’s Places kennen das alles nur zu gut und zeigen dir von A bis O, wie du deine Freizeit mit Hund am besten nutzt, geben dir Ideen und zeigen dir wie gewohnt nur Produkte, von denen wir auch selbst überzeugt sind!

Die besten Ideen, um draußen seine Freizeit mit Hund zu verbringen:

  • Ein Urlaub mit Hund – am besten mit dem Auto
  • Eine Fahrradtour mit Fahrradhänger
  • Eine Reise mit dem Wohnmobil

Was solltest du auf keinen Fall vergessen, wenn du länger mit deinem Hund unterwegs bist:

  • Reisenapf
  • Wasserflasche
  • Erste-Hilfe-Set
  • Reisedecke

Seine Freizeit mit Hund zu verbringen – Was gibt es Schöneres? 😊

Seine Freizeit mit seinem Vierbeiner zu verbringen, ist doch das Schönste. Was gibt es Besseres, als mit Hunden zu verreisen? Es gibt keinen (zumindest triftigen 😉) Grund, die Hunde nicht mit in den Urlaub zu nehmen, aber natürlich wird die Urlaubsplanung etwas umfangreicher, als wenn man alleine reist.

Immer mehr Menschen nehmen ihre vierbeinigen Freunde so gut wie überallhin mit – auch in den Urlaub. Das ist grundsätzlich auch gut so, denn Hunde sind sehr soziale und an ihren Halter gebundene Tiere. Sie werden nicht gerne von ihrem Rudel (das bist du!) getrennt und trauern den verreisten Frauchen und Herrchen nach. Zum Glück (so jedenfalls meine Wahrnehmung) scheint die Welt immer hundefreundlicher zu werden und man kann seine Fellnase in Geschäfte, Cafés und Co. mitnehmen.

Viele Menschen gehen davon aus, dass es äußerst schwierig – wenn nicht sogar unmöglich – ist, mit Hunden zu verreisen. Daher gehen die meisten davon aus, dass sie eine Wagenladung Geld hinblättern müssen, um die Kosten für den Hundesitter zu decken, wenn sie ihren Vierbeiner auf Reisen zurücklassen.

Ich habe jedoch gelernt, dass man mit ein wenig Recherche und Planung seine pelzigen Freunde auf die meisten Reiseabenteuer mitnehmen kann – und es ist gar nicht so schwierig, wie man vielleicht denkt.

Urlaub mit Hund – ein Überblick

Fangen wir also mit dem „schwierigsten“ Unterfangen an, sozusagen die Königsdisziplin: Wie und wohin nimmt man seinen Hund mit in den Urlaub? Gerade bei jungen  Hundeeltern sorgt dieses Thema für Stress. Dabei ist das absolut machbar und kann Hund und Mensch noch näher zusammenführen!

Wir lieben Reisen und wir genießen es besonders, wenn wir mit unseren Hunden verreisen. Aber es macht die Vorbereitung nicht unbedingt einfacher, wenn man mit dem kompletten Rudel unterwegs ist. Das ist nun mal Tatsache. Doch (ich werde mich da noch ein paar mal wiederholen 😉) mit der richtigen Vorbereitung ist alles möglich!

Wir haben uns bereits eingehend mit dem Thema Hund und Urlaub befasst. Alles, was du vor deiner Reise wissen solltest, findest du in unseren Artikeln.

Eine großartige Option, Freizeit mit seinem Hund zu verbringen, ist zum Beispiel ein gemeinsamer Wanderurlaub genauso wie ein Urlaub im Sommer oder Winter.

Reise mit dem Auto?

Die wohl beliebteste Art, mit dem Hund in den Urlaub zu fahren, ist mit dem Auto. Man hat so viel Flexibilität und vielen, das ist total verständlich, fällt es nicht leicht, seinen Hund im Flugzeug als eine Art Gepäckstück mitzunehmen. Auch eine Bahnfahrt kann anstrengend sein.

Hunde im Auto zu transportieren gestaltet sich dafür deutlich besser (Pausen können individuell eingelegt werden) – und mit den richtigen Produkten! Mit denen macht ihr euch und eurer Fellnase das Leben leichter.

Ihr solltet niemals euren Hund ohne die richtigen Sicherheitsvorkehrungen im Auto mitnehmen. Das ist nicht nur gefährlich (für euch und den Hund), sondern verstößt auch gegen das Gesetz. Aber das wisst ihr wahrscheinlich schon.

Wenn ihr mit eurem Hund auch im Auto unterwegs sein wollt, müssen gewisse Vorkehrungen getroffen werden. Ein Hunde Autositz wird in der Regel für die Rückbank genutzt; aber je nach Größe ist die Verwendung auch auf dem Vordersitz möglich.  Wichtig ist, dass der Sitz für den Hund so groß ist, dass er nicht nur im Sitzen, sondern im Idealfall auch im Liegen Platz findet. Sobald dein Vierbeiner Platz genommen hat, wird er mit einem Auto-Gurt gesichert. Hierfür ist es ratsam, ein Hunde-Geschirr fürs Auto zu verwenden – kombiniert mit einem Autogurt für Hunde.

Diese unterschiedlichen Hundeboxen fürs Auto gibt es

Willst du mit deinem Hund einen schönen Ausflug machen oder in den Urlaub fahren, gilt es, ihn im Auto richtig zu sichern. Unsere Meinung nach geht das am besten so:

  • Aluboxen – Eine Alubox ist sehr stabil und bietet eine erhöhte Sicherheit, wenn es zu plötzlichen Bremsungen oder Ausweichmanöver kommt.
  • Kunststoff-Box – Bei Kunststoff-Boxen bleiben Haare und Schmutz ebenfalls größtenteils in der Box.

Eine Reise mit Hund im Wohnmobil

So, jetzt weißt du Bescheid, was bei deiner Reise mit Hund auf keinen Fall fehlen sollte!

Das A und O für einen schönen und entspannten Campingurlaub mit Hund ist auch hier die Planung. Dabei geht es schon mit der Auswahl den Campingplatzes und der Frage „Sind Hunde erlaubt oder nicht?“ los. Beim überwiegenden Teil sind unsere Vierbeiner herzlich willkommen. Darüber hinaus sollte man sich den Standort jedoch genauer anschauen, um entscheiden zu können, ob er die richtige Wahl ist.

Willst du deine Freizeit mit Hund im Wohnmobilurlaub verbringen, haben wir richtig viele Tipps für dich. Unsere Autorin Silke war schon zigmal mit ihr Labradorhündin Frieda im Camper unterwegs und kann dir unzählige Ratschläge geben!

Wohnmobil mit Hund

Den Hund im Fahrradanhänger mitnehmen

Gemeinsame Ausflüge mit dem Hund sind eine tolle Sache. Wenn man Fahrrad fährt, kann man den Hund auch neben sich herlaufen lassen. Aber das ist keine ideale Lösung. Insbesondere nicht für längere Touren. Und auch Alter und Kondition des Vierbeiners spielen eine Rolle. Möchtest du eine längere Fahrradtour mit deinem Hund unternehmen, braucht es eine andere Lösung, genauer gesagt: einen Fahrradanhänger für Hunde.

fahrradanhänger hunde

Wer längere  Touren mit dem Rad unternimmt, für den ist ein Hundeanhänger für das Fahrrad eine sehr lohnenswerte Anschaffung. Achtet insbesondere auf Verarbeitung und Materialien. Qualität ist wichtiger als der Preis. Dieser Fahrradanhänger für Hunde gefiel uns besonders gut:

Fahrradanhänger von Trixie

Mit deinem Hund Joggen gehen

Wer seine Freizeit mit Hund an der frischen Luft verbringen will, aber dem Spaziergänge zu langweilig sind, der kann sich seine Joggingschuhe anziehen und mit seiner Fellnase draußen laufen gehen! Doch auch hierbei musst du ein paar Dinge beachten. Sind alle Jahreszeiten und Hunderassen geeignet dafür? All diese Fragen und vieles mehr beantworten wir dir in dem Artikel Jogging mit Hund.

Joggingleine

Unterwegs mit deinem Hund in der Stadt – Cafés, Restaurants und Shopping

Habt ihr da einen ähnlichen Eindruck wie ich, oder täusche ich mich komplett: Städte sind in den letzten Jahren doch hundefreundlicher geworden…? Das heißt nicht, dass ich meinen Hund überall mit reinnehmen kann. Aber insbesondere im Sommer an heißten Tagen merke ich, wie viele Cafés, Läden, Restaurants u.ä. draußen vor der Tür Wasser für die durstigen Vierbeiner bereitstellen.

Reisenapf (und andere Essentials!)

Was braucht man alles, wenn man mit seinem Hund unterwegs ist? Das kommt ganz darauf an:

  • Wohin geht die Reise?
  • Wie lange wirst du mit Hund unterwegs sein?
  • Auf was kann dein Hund auf keinen Fall verzichten?

Du wirst das sowieso am besten wissen, was dein Hund wirklich alles braucht. Doch kann ich dir ein paar Tipps geben, die mir auch geholfen haben. Ich zum Beispiel hatte bis vor einem Jahr nie einen extra Reisenapf mitgenommen. Ehrlicherweise wusste ich nicht einmal, dass es so etwas gibt und habe stattdessen den gewöhnlichen Hundenapf eingepackt. Mittlerweile schwört unser gesamtes Team auf diesen Reisenapf, der bei Reisen nie mehr fehlen darf. Ob Urlaub, Wanderung, Ausflug oder andere Freizeitaktivitäten mit unseren Hunden: Der Reisenapf kommt immer mit.

Wann ist man denn schon in einem traumhaften österreichischen Tal unterwegs, wo der Hund aus glasklaren Bächen trinken kann? Und will man den gewöhnlichen Futternapf mitnehmen, der einfach nur viel Platz einnimmt und sperrig ist? Ja, so ein Reisenapf macht echt viel Sinn. Er wiegt nicht viel, lässt sich leicht verstauen und man kann ihn ganz einfach sauber halten. Dieser hier von Trixie ist sogar faltbar und wiegt so gut wie nichts:

Reisenapf von Trixie

Reisedecke

Eine gute Decke für unterwegs zu haben, ist für Hundehalter sehr wichtig – aber trotzdem sind die nur schwer zu finden und dann auch noch ziemlich teuer. Aber egal ob im Café mit Freunden, am Wochenende im Hotel oder einfach nur im Büro: Eine Reisedecke ist eine Investition, die jeder Hundebesitzer früher oder später machen sollte. Euer Hund wird es euch danken.

Wichtig ist nur, dass die Decke wasserabweisend und dick genug ist, damit der Hund nicht friert. Gleichzeitig sollte sie auch möglichst klein zusammenfaltbar und einfach zu tragen sein.

Gibt es eine Reisedecke, die all diese Kriterien erfüllt? Ja klar:

Unsere Lieblings-Reisedecke

Trinkflasche

Ja, selbst Wasserflaschen gibt es speziell für Hunde gefertigt. Die Hundetrinkflasche ist ein praktischer und sehr effizienter Begleiter, wenn es um das Wohl des Tieres geht. Sicherlich wird sich der eine oder andere Hundebesitzer nun fragen, wozu der Vierbeiner eine Trinkflasche benötigt.

Praktisch sind solche Flaschen nicht nur im Sommer, wenn unsere Hunde viel trinken müssen, sondern generell bei Autofahrten, längeren Spaziergängen und Wandertouren. Die Flaschen sind sehr handlich und lassen sich leicht verstauen.

Super Wasserflasche

Kleine Checkliste, wenn du mit deinem Hund länger unterwegs sein willst:

  • Ausreichend frisches Wasser und einen Wassernapf für unterwegs
  • Hundemarke, falls ihr kontrolliert werden
  • Hundekotbeutel, schließlich wollt ihr keine unschönen Souvenirs hinterlassen
  • Zeckenzange, v.a. bei längeren Touren, damit sich die unliebsamen Gäste nicht festsaugen können
  • Tolle Leckerlis, damit du deinem Hund die jeweiligen Aktivitäten bei fehlender Motivation schmackhaft machen kannst
  • Jogging- oder lange Schleppleine, falls ihr noch keinen bombensicheren Rückruf aufgebaut habt

Erste-Hilfe-Set für Hunde – lieber vorbereitet sein!

Hunde verletzen sich am ehesten, wenn es gerade am schlechtesten passt – dafür haben sie leider den richtigen Riecher…

Wir haben alle (mindestens eins) von diesen Hilfesets – im Auto, Wohnmobil oder zu Hause. Ausgestattet ist das Set mit einer Tasche, 1 Wundkompresse, 1 Verbandpäckchen, 1 Fixierbinde, 1 Heftpflasterspule, 2 Alkoholtupfer, 1 Einwegspritze, Plastikpinzette, 1 Paar Latexhandschuhe, 1 Floh- und Läusekamm, 1 Zeckenzange sowie einer Maulschlaufe.

So viel Vorbereitung! Wird eine Reise mit Hund anstrengender?

Wie das in deinem Fall sein wird, kann ich aus der Ferne nur schwierig beurteilen. Warum liebe ich es so sehr, nicht nur mit meinem Hund unterwegs zu sein, sondern auch mit ihm zu Reisen? Ein Urlaub mit Hund ist meiner Erfahrung nach farbenfroher und interessanter! Einen Hund dabei zu haben „zwingt“ einen, Teile eines Reiseziels zu erkunden, die man ohne Hund nie erlebt hätte. Ganz einfach, weil sie (in den allermeisten Fällen) mehr Auslauf brauchen als das Herrchen oder Frauen. Mein Hund half mir, mehr Menschen zu treffen, mehr Orte zu sehen und in der Gegenwart zu leben und sie zu schätzen. Hunde sind keine Bürde auf Reisen. Ganz im Gegenteil! Es gibt keinen besseren Weg, einen neuen Ort zu entdecken, als mit einem Hund! Also versuche ich dankbar zu sein für jede Minute Freizeit, die ich mit meinem Hund verbringe!


Dog’s Places Finden

Dog's Places App für HundehalterEin sehr praktisches Tool für alle Hundefreunde ist unsere Dog’s Places App. Hier findest du nicht nur die besten Hundeläden, sondern unter anderem auch Empfehlungen für Auslaufplätze, hundefreundliche Hotels, Tierärzte und vieles mehr. 

Tragt hier eure liebsten Dog’s Places ein oder nutzt dafür unsere App – verfügbar für iPhone / iPad und Android.

Dog’s Places-App hier GRATIS downloaden

 

Hund im Auto transportieren – die besten und sichersten Möglichkeiten

Ob Hundegurt oder Hundebox: Damit die Fahrt sicher und entspannt wird, gibt es viele Möglichkeiten, den Hund im Auto zu transportieren. Wir zeigen dir, wie du am besten und sichersten deinen Vierbeiner im Auto mitnehmen kannst. 

Schnell zusammengefasst, solltest du beim Thema, wie du richtig deinen Hund im Auto transportierst, bedenken:

  • Paragraph 23 STVO besagt, dass Hunde im Auto gesichert sein müssen
  • Geeignete Transportart wählen (z.B. Hunde Autositz, Hundegurt oder Hundebox, Auto-Hundebett)
  • Eventuell in einen Kofferraumschutz investieren

Alles, was ein Hund im Auto braucht, um sicher zu sein

Hundebox, Autogitter, -Sitz und weiteres Zubehör: Hier stelle ich dir die besten Möglichkeiten vor, deinen Hund im Auto zu transportieren. Vorab aber noch ein Thema, das ich euch kurz näher beschreiben möchte:

▷ Paragraph 23 STVO? Was hat es damit auf sich?

Paragraph 23 STVO  – „Wer ein Fahrzeug führt, ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden.“ Was heißt das genau? Laut Definition gelten auch Haustiere als Ladung. Das klingt erst einmal komisch, unsere geliebten Vierbeiner sehen wir natürlich nicht als Gegenstände, sondern als Lebewesen.

Für den Transport von Hunden gibt es keine genauen Richtlinien, dafür aber für Ladungen. Und die müssen so gesichert sein, dass sie bei einem Unfall nicht zum tödlichen Geschoss werden und durchs Auto fliegen. Beispiel: Erfolgt ein Aufprall mit rund 50 km/h, entwickelt ein ungesichertes Tier ein Gewicht, das etwa dem 25-Fachen seines Eigengewichts entspricht. Sprich: Du schützt mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen also nicht nur das Leben deines Hundes, sondern auch deins.


Wie kann ich meinen Hund im Auto sicher transportieren?

Wie oben schon erwähnt, ist es gesetzlich vorgeschrieben und man möchte natürlich auch, dass sein Hund im Auto gut gesichert ist, falls es mal zu einer heftigen Brems- oder Ausweichsituation kommt. Denn nicht nur euer Hund ist in so einem Fall gefährdet, sondern er wird, wie gesagt, auch zu einer Gefahr für euch.

Es gibt verschiedene Wege, seinen Hund im Auto sicher zu transportieren. Wir haben uns für euch diese Möglichkeiten angeschaut:

● Hunde-Autositz
● Autogitter
● Geschirr mit Autogurt
● Autoschondecken
● Hundeboxen
● Heckgitter
● weitere Utensilien


▸ Hunde Autositz: So kann dein Hund bequem im Auto Platz nehmen

Hunde Autositz

www.trixie.de

Ein Hunde Autositz wird in der Regel für die Rückbank genutzt; aber je nach Größe ist die Verwendung auch auf dem Vordersitz möglich.  Wichtig ist, dass der Sitz für den Hund so groß ist, dass er nicht nur im Sitzen, sondern im Idealfall auch im Liegen Platz findet. Sobald dein Vierbeiner Platz genommen hat, wird er mit einem Auto-Gurt gesichert. Hierfür ist es ratsam, ein Hunde-Geschirr fürs Auto zu verwenden – kombiniert mit einem Autogurt für Hunde.

Auf einen Blick:

  • für kleine Hunde gut geeignet
  • schützt Polster vor Schmutz und Tierhaaren
  • kann je nach Modell auch als Transporttasche oder Reisebett verwendet werden

Achtung: Sollte euer Hund auf dem Vordersitz mitfahren, denkt bitte daran, den Airbag auf der Beifahrerseite auszuschalten.

Hunde Autogitter: Ein Zubehör-Klassiker aus gutem Grund

www.trixie.de

Das Hundegitter ist ein echter Allrounder und optimal für alle denkbaren PKWs, ja selbst für Kleinbusse. Es wird an den Kopfstützen der Rücksitzbank befestigt und die Größe des Gitters kann ganz einfach an dein Fahrzeug angepasst werden.

Auf einen Blick:

  • erhöht die Sicherheit im Kofferraum
  • wird an den Kopfstützen fixiert
  • keine TÜV-Prüfung möglich, da es sich um ein Universalgitter für viele Fahrzeugtypen handelt

▸ Hundegeschirr fürs Auto

Um den Hund im Hundebett richtig zu sichern, braucht man auch ein Hundegeschirr. Es gibt spezielle Sicherheitsgeschirre fürs Autofahren, um euren Hund mit dem Sicherheitsgurt auf der Rückbank anschnallen zu können. Hier gibt es viele Arten von Hundegeschirren, dabei kommt es auf die Größe und das Gewicht eures Hundes an.

Besonders wichtig ist, dass es richtig an euren Hund angepasst ist. Zusätzlich benötigt ihr auch einen Universal-Anschnallgurt, der am Geschirr befestigt wird und mit dem ihr euren Hund anschnallen könnt.

Universal Anschnallgurt Hund im Auto

www.trixie.de

 

Achtung: Auch hier bitte daran denken, den Airbag auf der Beifahrerseite auszuschalten, wenn euer Hund auf dem Vordersitz mitfährt.

Autoschondecken: Ein absolutes Must-Have

Eine Hunde-Autoschondecke verhindert zum einen die Verschmutzung des Fahrzeugs und schützt die Sitze vor Krallen und Tierhaaren. Zusätzlich bietet sie eurem Hund eine komfortable Möglichkeit mitzufahren. Es gibt sie für die Rückbank und den Kofferraum. Rückbank-Schondecken haben immer auch Schlitze zur Gurtdurchführung; deshalb auch bitte immer mit Hundegeschirr und Universal-Anschnallgurt nutzen.

▸ Hundebox für’s Auto: Welche ist die richtige?

Eine Hundebox im Auto ist eine gute Idee, da sie deinen Hund während der Fahrt und im Falle eines Unfalls am besten schützt. Je größer und schwerer dein Hund ist, desto eher sollte er in einer Hundebox oder im Kofferraum mit einem Kopfstützengitter transportiert werden. So wird er immer einen sicheren Platz zum Mitfahren haben.

hundebox auto

Hunde können sich schnell an eine Autobox gewöhnen, keine Sorge.

Diese unterschiedlichen Hundeboxen fürs Auto gibt es:

  • Aluboxen – Eine Alubox ist sehr stabil und bietet eine erhöhte Sicherheit, wenn es zu plötzlichen Bremsungen oder Ausweichmanöver kommt. Haare und Schmutz bleiben größtenteils in der Box und durch das Eigengewicht sind die Boxen sehr standfest.
  • Softkennel – Softkennel haben ein geringes Eigengewicht und den Vorteil, dass sie bei Bedarf schnell und platzsparend verstaut werden können. Ein Softkennel ist übrigens vielseitig einsetzbar, z.B. auch zu Hause oder auf Reisen. Der Schutz im Auto bei Gefahrensituationen ist allerdings geringer als bei einer Alubox.
  • Kunststoff-Box – Bei Kunststoff-Boxen bleiben Haare und Schmutz ebenfalls größtenteils in der Box. Je nach Modell werden Kunststoff-Boxen auch von Fluggesellschaften akzeptiert. Die Sicherheit bei Bremsmanövern ist für euren Hund größer als bei einem Softkennel.

▸ Heckgitter im Kofferraum: deshalb sind sie eine gute Lösung

Hund im Auto Transportieren: Heckgitter

www.trixie.de

Das Universal-Heckgitter macht aus deinem Kofferraum eine Hundebox. Ideal, wenn es keine passende Hundebox für deinen Kofferraum gibt. Das Heckgitter wird am Ende des Kofferraumes installiert und hat eine Tür, über die dein Hund ein und aussteigen kann. Zusätzlich benötigt ihr bei dieser Variante auch das Autogitter, das an den Kopfstützen befestigt wird und sicherstellt, dass der Hund im Kofferraum bleibt. Beide Gitter sind schnell angebracht und lassen sich auch einfach abbauen.

Auf einen Blick:

  • macht den Kofferraum zur Hundebox
  • universell passend für die meisten Kofferräume
  • für kleine und mittelgroße Hunde und auch für Kleinwagen geeignet
  • in Kombis auch für sehr große oder mehrere Hunde geeignet
  • geringes Eigengewicht und platzsparend zu verstauen
  • schnelle und einfache Montage

Noch mehr Utensilien, um deinen Hund im Auto zu transportieren

Neben den vielen Möglichkeiten seinen Hund sicher im Auto mitzunehmen, gibt es noch weitere hilfreiche Utensilien, die ihr unterwegs im Auto mit Hund brauchen könnt.

▸ Kühl- und Belüftungshilfen

Manchmal geht es nicht anders und der Hund muss (kurz) alleine im Auto zurückbleiben, während man z. B. in eine Apotheke geht. Generell gilt, dass man einen Hund bei Temperaturen ab 20°C nicht für lange Zeit alleine im Auto lassen sollte.

Das ist ein ganz schön breites Thema, weshalb wir für dich alles aufgelistet haben, wie ein Hund gut durch den Sommer kommt. Dazu gehört auch, den Hund niemals bei hohen Temperaturen alleine im Auto zu lassen.

Zum Glück gibt es Zubehör, was ein kurzfristiges „Alleinelassen“ des Hundes im Auto erleichtert und sicherer macht:

  • Auto Fenstergitter – So kann dein Hund nicht aus dem Auto springen, und er bekommt genug Kühlung und Luft
  • Car Cooler – Eine Alternative zum Fenstergitter. Der Kofferraum wird einen Spalt geöffnet (ca. 10 cm) und bleibt dann auch so – Luft kommt rein, aber der Hund kann nicht einfach rausspringen.
Hund im Auto Transportieren

www.trixie.de

Idealerweise sollten immer mindestens zwei Öffnungen am Auto geöffnet sein, um die Luft-Zirkulation sicherzustellen. Daher empfiehlt sich die Kombination des Frischluftgitters und des Car Coolers. Ihr solltet aber auch bedenken, dass diese beiden Utensilien keinen Einbruchschutz bieten.

Hunderampe fürs Auto: Gut für die Gelenke

Eine Hunderampe ist nicht nur für ältere Hunde geeignet – sondern auch für junge und kranke Hunde, z.B. bei Rücken- und Gelenkproblemen. Hundetreppen- und rampen ermöglichen deinem Hund einen schonenden und bequemen Ein- und Ausstieg. Wenn du öfter im Auto mit deinem Hund unterwegs bist, lohnt sich eine Hunderampe oder Hundetreppe absolut. Nicht nur dein Rücken wird es dir danken, sondern auch die Gelenke deines Hundes. Es gibt viele unterschiedliche Rampen, Teleskop-Rampen oder Klapp-Rampen zum Beispiel.

hunderampe auto

Hunderampen- oder treppen: insbesondere für ältere Hunde eine gute Investition.


Weiterer Artikel zum Thema wie man seinen Hund im Auto transportieren sollte

Für eine längere Autofahrt mit deinem Hund in Urlaub, musst du einiges beachten, damit sich deine Fellnase bei der Fahrt pudelwohl fühlt. Deshalb haben wir eine Checkliste für euch erstellt – so vergisst du garantiert nichts, was du für einen Urlaub mit Hund alles brauchst!


Dog’s Places Finden

Dog's Places App für HundehalterEin sehr praktisches Tool für alle Hundefreunde ist unsere Dog’s Places App. Hier findest du nicht nur die besten Hundeläden, sondern unter anderem auch Empfehlungen für Auslaufplätze, hundefreundliche Hotels, Tierärzte und vieles mehr. 

Tragt hier eure liebsten Dog’s Places ein oder nutzt dafür unsere App – verfügbar für iPhone / iPad und Android.

Dog’s Places-App hier GRATIS downloaden

Hundekotbeutel – Die Alternativen zu Plastik

Es gibt keinen Weg dran vorbei: Wenn ein Hund draußen unterwegs ist, wird er höchstwahrscheinlich irgendwann sein Geschäft verrichten müssen. Einst ging man danach einfach weiter. Doch heute muss, insbesondere in den Städten, dann der Kotbeutel zum Einsatz kommen.

In Deutschland werden leider nur etwa die Hälfte der Kothaufen von den Hundehaltern entfernt. Und dann fast immer mit einem Beutel aus Plastik.

Dabei gibt es bereits viele umweltfreundlichere Alternativen zum Plastik-Hundekotbeutel:

  • biologisch abbaubare Hundekotbeutel
  • Hundekotbeutel aus Papier
  • Bio-Hundekotbeutel
  • Kompostierbare Hundekotbeutel
  • und sogar Hundekotbeutel aus Maisstärke

Weshalb Hundekot unbedingt entfernt werden muss

Hundekot ist nicht nur unappetitlich anzuschauen und ein Ärgernis für Passanten. Sie sind auch gefährlich. Sie verstärken den Hundehass unter der Bevölkerung und verunreinigen Gewässer. Die Hundehaufen sind zwar organisch, können aber leider Würmer, Parasiten und andere für Menschen und Tiere schädliche Erreger in sich tragen. Ja, diese Häufchen können sogar lebensgefährliche sein, wenn Kinder, Hunde oder Nutztiere mit eben diesen Erregern in Kontakt kommen. Es ist also unsere Pflicht, die „Geschäfte“ unsere Hunde zu entsorgen.

hundekotbeutel plastik

Aber ist Hundekot auch umweltbewusst entsorgen? Das ist leider gar nicht so leicht. Viele Produkte sind zwar als biologisch abbaubar gekennzeichnet. Doch damit ist nicht gemeint, dass man sie einfach auf einem Komposthaufen, in der Natur oder in der grünen Tonne entsorgen kann. Warum das so ist, und welche Alternativen es allgemein zum Hundekotbeutel aus Plastik gibt, stelle ich dir jetzt genauer vor:

Biologisch abbaubare Hundekotbeutel

Bei diesen Beuteln ist es wichtig zu wissen, dass man sie nicht in die Biotonne wirft. Sie sind zwar biologisch abbaubar, und somit kompostierbar – aber das darf sich ein Müllbeutel bereits auf die Fahne schreiben, wenn er innerhalb von 90 Tagen zu 90% in einer Industriekompostanlage zerfällt.

Wichtig: Egal wie Bio die Hundekotbeutel sein mögen, Hundekot sollte grundsätzlich nicht im Garten kompostiert werden. Die Temperaturen auf dem heimischen Kompost reichen für einen biologischen Abbau leider nicht aus. Zudem können Krankheitserreger entstehen.

Das muss schon in einer industriellen Anlage geschehen. Die empfohlene Entsorgung ist die Restmülltonne und somit die Verbrennung. Immerhin fallen bei der Verbrennung 60-70% weniger CO2 an als bei herkömmlichen Hundekotbeuteln. Und die beiden Produkte, die ich dir empfehlen kann, bestehen aus recyceltem Material, was sie allein deshalb schon zu einer viel besseren Alternative zum Plastikbeutel machen:

Der Hersteller der GIZZY Premium Hundekotbeutel verspricht, dass seine Beutel dank ihrer Perforation sehr einfach abgerissen werden können. Zudem sei der Beutel zu 100% biologisch abbaubar. Aber was damit wirklich gemeint ist, habe ich ja bereits erklärt. Und sie bestehen wie gesagt aus recyceltem Material.

Die Hundekotbeutel sind reißfest und laufen nicht aus. Bei den 240 Beuteln bekommst du zudem noch einen Adressanhänger für deinen Hund dazu!

GIZZY Premium Hundekotbeutel

Die Earth Rated Hundekotbeutel sind einfach zu öffnen und sicher zu verknoten.
Earth Rated bedeutet: Die Beutel sind biologisch abbaubar und es werden recycelte Materialien für die Verpackung, wie auch für die Rollenkerne genutzt.

Earth Rated Hundekotbeutel

Diese Hundekotbeutel von „The Sustainable People“ sind die beste Wahl, wenn du bei diesem nachhaltig sein willst. Ich habe sie noch nicht genutzt, will sie aber unbedingt bestellen und ausprobieren.

TSP Bio-abbaubare Hundekotbeutel

 

Hundekotbeutel aus Maisstärke

Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind biologisch abbaubar. Sie zerfallen letztendlich in ihre natürlich vorkommende Ausgangsprodukte. Dann machen sich Bakterien, Enzyme und Pilze an ihre Arbeit geleistet, und am Ende verbleiben nur noch Kohlendioxid, Wasser und Biomasse. Man kann Hundekotbeutel aus Maisstärke auch als als klimaneutral bezeichnen, da sie bei ihrer Verbrennung kaum CO2 freigeben.

Green Maker Hundekotbeutel aus Maisstärke

Hundekotbeutel aus Papier

Ich hatte ein wenig Bammel, als ich zum ersten Mal einen Hundekotbeutel aus Papier genutzt habe. „Sabscht das dann nicht alles durch?“ habe ich mich gefragt. Ein Glück wurde ich eines Besseren belehrt, denn das Papier für Hundekotbeutel ist besonders reißfest und dick sein. Sie sind eine sichere Alternative.

Das Unternehmen „The PooPick“ hat eine Art Schaufelsystem aus recycelter Wellpappe entwickelt, das bis zu 70 Prozent aus recyceltem Papier besteht.

Besonders nachhaltig sind Hundekotbeutel aus Papier, wenn sie schon aus recyceltem Papier hergestellt werden. Aber so oder so sind Papier und Pappe deutlich besser biologisch abbaubar als Plastik.
Auch hier besteht das Problem der Entsorgung: Ein gebrauchter Papierbeutel kann weder im Papier- noch im Biomüll entsorgt werden und landet so letztendlich leider auch wieder im Restmüll.

EcoPoopScoop Hundekotbeutel aus Papier und Pappe

Fazit

Wie du merkst, ist es gar nicht so leicht eine gute Alternative zum Plastik zu finden. Ironischerweise wurden Plastiktüten einst erfunden, um die Umwelt zu schützen, oder eher gesagt die Bäume – damit sie nicht für Papiertüten abgeholzt werden. Die eigentliche Idee war es, dass wir die Plastiktüten mehrfach verwenden – doch dafür waren und sind sie einfach viel zu günstig. Und einen Hundekotbeutel mehrfach verwenden? Das geht natürlich nicht…

Wie immer hat es halt seinen Preis, der Umwelt etwas Gutes zu tun. So oder so ist es aber am wichtigsten, dass wir hinter unseren Hunden sauber machen – auch auf der Straße.

Weitere Tipps, wie du mit deinem Hund nachhaltig Leben kannst

Hundephysiotherapie – Wann sie Sinn macht

Vielleicht hattet ihr wie ich auch schon die ein oder andere Sportverletzung. Dann ist ein Besuch, oder eher gesagt sind mehrere Besuche bei einem Physiotherapeut leider unausweichlich. Die Physiotherapie für Hunde ist gar nicht so unterschiedlich zur Physiotherapie von Menschen. Es geht auch bei unseren Fellnasen darum, die Funktion und Mobilität von Gelenken und Muskeln zu verbessern. 

Hundephysiotherapie – Was ist das überhaupt?

Ob Gelenk, Muskel oder Knochen: Auch Hunde können sich leider schnell mal verletzen. Um den Heilungsprozess dann zu verbessern und zu beschleunigen, sollte eine Hundephysiotherapie begonnen werden. Diese kann Schmerzen reduzieren und die Genesung nach Verletzungen, Operationen, degenerativen Erkrankungen, altersbedingten Krankheiten und Fettleibigkeit verbessern.

Die Vorteile von Tierphysiotherapie auf einen Blick:

  • Verbessert die Balance beim Hund
  • Stärkt die Muskeln
  • Mehr Beweglichkeit und Mobilität
  • Verbessert die Fitness
  • Bessere Durchblutung
  • Bessere Atmung
  • Der Hund wird leistungsfähiger

Wann wird Hundephysiotherapie eingesetzt?

Der häufigste Grund, warum ein Hund zur Physiotherapie sollte, sind Gelenkprobleme. Besonders oft sind es große Rassen wie Doggen, die unter solchen Problemen leiden und dadurch in ihrer Bewegung stark eingeschränkt werden können. Im Idealfall wartet man nicht erst darauf, dass Probleme auftreten und geht dann zum Tierphysio. Wenn du weißt, dass die Rasse deines Hundes generell anfälliger ist für Gelenkprobleme, lohnt es sich, präventiv zum Physiotherapeuten zu gehen. Am besten dann, wenn der Hund noch jung ist.

Ein Überblick, wann Hundephysiotherapie sinnvoll ist und was sie machen kann:

  • Linderung von Gelenkbeschwerden bei z.B. Bandscheibenvorfällen, Arthrose oder Arthritis
  • Schutz der Gelenke sowie der Prävention
  • Schmerzlinderung und Nachsorge nach Operationen sowie Überbelastungen
  • Wiederherstellung gesunder Bewegungsabläufe bei Lähmungserscheinungen
  • Aufbau und Erhalt der Muskeln
  • Verbesserung der Durchblutung bei Verspannungen
  • Steigerung der Beweglichkeit im Alter
  • Behandlung von Narben
  • Heilung von Lymphsystemerkrankungen

Wie läuft die Hundephysiotherapie ab?

Zuallererst muss sich der Therapeut ein genaues Bild über die körperliche Verfassung deines Hundes machen. Ein Erstgespräch würde bei dir zu Hause stattfinden, um den Stress beim Hund zu reduzieren.

Bei dem Gespräch wirst du den Physio über etwaige Vorerkrankungen aufklären und allgemein über den Gesundheitszustand deines Hundes sprechen. Geht es um eine genaue Verletzung und hast du vielleicht Röntgenbilder oder Laboruntersuchungen vom Tierarzt bekommen? Dann lohnt es sich, diese gleich griffbereit zu haben.

Das Erstgespräch findet häufig in den eigenen vier Wänden statt

Auf das Gespräch mit dir folgt eine Ganganalyse beim. So kann sich der Tierphysiotherapeut ein genaues Bild machen, was Bewegungsablauf und Körperhaltung betrifft. Gibt es Fehlstellungen oder Beschwerden, wird der Physiotherapeut sie mit Sicherheit dann schon erkennen können.

Daraufhin wird der Hundephysiotherapeut den Körper des Tieres genau abtasten. So können Schmerzpunkte, Verspannungen oder Muskelverkürzungen erkannt werden. Nach dieser eingehenden Untersuchungen erarbeitet der Hundephysiotherapeut einen individuellen Behandlungsplan. Mit dir wird er die möglichen Therapiemaßnahmen besprechen.

Diese Arten von Hundephysiotherapie gibt es

Hat sich der Physiotherapeut ein genaues Bild gemacht, wird gemeinsam mit dir eine Therapie besprochen. Es kann nicht schaden, wenn sie dir schon vorher geläufig sind. Deshalb stelle ich sie dir kurz die wichtigsten Therapien vor. Die Hundephysiotherapie entwickelt sich stetig weiter und es kommen immer neue Therapiemöglichkeiten hinzu. Was es so alles gibt, zeige ich dir hier:

Passive Bewegungsübungen

Bei der sogenannten „Passiven Bewegungsübungen“ wird durch Beugung und Streckung des Gelenks bis zu seinen Grenzen erreicht. Es ist wichtig für den Physiotherapeuten, das Gelenk nicht über seine normalen Grenzen hinaus zu dehnen. Diese Technik wird eingesetzt, um die Tiere zu ermutigen, den vollen Bewegungsumfang der Gelenke zu nutzen. Diese Therapietechnik kann den Bewegungsumfang eines Tieres deutlich erhöhen und Gelenkschmerzen verringern, wodurch sich seine Lebensqualität verbessert. Es gibt Hundeeltern, die auch selbst Hand anlegen. Aber ich persönlich würde das immer den Profis, sprich den Tierphysios überlassen.

diese hundephysiotherapien gibt es

Hand anlegen: Professionelle Hundephysiotherapeuten wissen genau, wie weit sie die Gelenke deines Tieres belasten können.

Koordinationsübungen

Koordinationsübungen helfen, das Bewusstsein eines Tieres für seine Umgebung zu verbessern. Habt ihr den Begriff „Cavaletti“ schon einmal gehört? Das ist eine Übung, bei der ein Tier über Hindernisse laufen muss, wie die Hürden im Reitsport. Da kommt das Wort nämlich auch her. Bei Cavaletti muss sich der Hund genauestens darauf konzentrieren, wo er seine Pfoten platziert. Auf diesem Weg wird seine Koordination verbessert. Und so können auch Verletzungen vorgebeugt werden. Wenn du für so ein Training nicht extra zum Hundesportverein möchtest, kannst du das auch zu Hause probieren. Eigentlich brauchst hierfür du nur ein paar Stangen, über die dein Hund rüberspringen muss. Ich z. B. habe mir einfach ein paar günstige Besenstiele (2 EUR das Stück) aus dem Drogeriemarkt gekauft und sie nebeneinander, leicht erhöht hingelegt. Hat super funktioniert!

Gleichgewichtsübungen

Gleichgewichtsübungen können insbesondere bei Tieren, die sich von einer Operation erholen, nützlich sein. Dabei werden Geräte eingesetzt, die schwache Muskeln stärken und von Gewebeschwund betroffene Gliedmaßen aufbauen sollen. Diese Übungen umfassen das Balancieren auf Physiobällen, Wackelbrettern und Balancebrettern.  Diese Übungen können auch für Hund mit neurologischen Erkrankungen hilfreich sein. Ein Schlaganfall beispielsweise kann zu einer verminderten Koordinations- und Gleichgewichtsfähigkeit beim Hund führen. Gleichgewichtsübungen beim Hund gelten mit als stärkste Waffe gegen Verletzungen. Das ist genau wie beim Menschen. So werden „verkümmerte“ Muskelgruppen gestärkt. Sie sind zwar nicht die spaßigsten Übungen, aber halt wahnsinnig wirksam.

hundephysio

Die Balance macht’s: Im Gleichgewicht zu bleiben ist auch für Hunde äußerst wichtig

Elektrische Stimulation

Elektrische Stimulationstechniken verwenden elektrische Ströme, um entweder Muskeln zu stimulieren oder Schmerzen zu bekämpfen. Die sogenannte „neuromuskuläre Elektrostimulation (NMES)“ wird häufig eingesetzt, um die Muskelkraft oder Motorik des Hundes zu verbessern. Eine andere Art der Elektrotherapie kann zudem eingesetzt werden, um mögliche Schmerzen beim Tier zu linden. Doch diese Techniken sind eher als Zusatz gedacht.

Hydrotherapie

Bei Hydrotherapietechniken wird Wasser als Hilfsmittel zur Verbesserung der Muskel- und Gelenkfunktion eingesetzt. Zu diesen Techniken gehören unter anderem Schwimmen und ein Unterwasserlaufband. Das Unterwasser-Laufband wird häufig in der Tierphysiotherapie eingesetzt. Es bietet die Vorteile von Landübungen, während das Gewicht, das auf den Gliedmaßen des Tieres lastet, verringert wird. Schwimmen ermöglicht es dem Tier, mehrere Muskeln gleichzeitig zu trainieren und sich dabei weiter zu dehnen, als es das Gehen an Land erlauben würde. Dies hilft beim Aufbau von Muskeln und Ausdauer und ist eine Technik, die die Belastung für die Gelenke minimiert.  Unterwasserlaufband und Schwimmen können bei Hunden, die sich von einer Operation erholen, sehr nützlich sein.

tierphysiotherapie im wasser

Übungen im Wasser sind besonders gelenkschonend: Das gilt bei Hunden wie bei Menschen.

Physio-Produkte für das Training zu Hause

Im Zweifel suche ich persönlich immer Rat bei den Profis, ob Tierärzte oder Hundephysios. Aber es kann nicht schaden, sich auch selbst mit dem Thema Hundephysiotherapie auseinanderzusetzen. Wie gesagt kann man auch selbst Übungen mit dem Hund zu Hause machen!

Ein „Balance Igel“ oder auch Balance Pod sieht, wie der Name schon erahnen lässt, ein wenig so aus wie ein Igel. Dieses eine flache Seite als Standfläche für ein Ganzkörpertraining und eine genoppte Seite zur Nervenstimulation. Durch die verschiedenen Oberflächen gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Liegt die flache Seite auf dem Boden, ist es für deinen Hund einfacher darauf zu stehen, als die runde, genoppte Seite liegt auf dem Boden, wodurch dein Hund sein Gleichgewicht mehr ausbalancieren muss. Nimmst du etwas Luft raus, kannst du den Schwierigkeitsgrad sogar noch weiter erhöhen.

Den Balance Igel kaufen

Dieser Donut bietet dutzende Trainings- und Beschäftigungsmöglichkeiten für deinen Hund. Du hast bestimmt schon von Balancekissen gehört, die oft bei Menschen in Reha genutzt werden. Wie gesagt, sind sich Menschen und Hunde gar nicht unähnlich beim Thema Physio, und deshalb gibt es solche Reha-Möglichkeiten auch für Hunde – und sie funktionieren auch dort! Durch das Gleichgewichtstraining mit diesem Donut kannst du die Muskulatur wie Koordination deines Hundes stärken?

Den Balance-Donut kaufen

Das Tolle an diesem Buch ist, wie einsteigerfreundlich es ist. Hundeeltern werden viel Hilfreiches darin finden, aber selbst Hundephysios können noch was lernen. Es bietet sehr viel Hintergrundwissen, um individuelle Trainingspläne auszuarbeiten, die auf die speziellen Bedürfnisse des jeweiligen Hundes angepasst werden. Auch auf Hunde mit speziellen Bedürfnissen, wie Welpen, Senioren oder Hunde mit Handicaps wird hierbei eingegangen. Im Vordergrund stehen aber immer Spaß und Abwechslung! 

Das Hundefitness-Buch kaufen

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Falls bei dir jetzt immer noch Fragezeichen überm Kopf stehen, hier ein paar der häufig gestellten Fragen zum Thema:

Was kostet Hundephysiotherapie?

Das ist von Therapeut zu Therapeut zwar recht unterschiedlich. Einige Krankenversicherungen für Hunde übernehmen die Kosten(oder immerhin einen Teil der Kosten) für Hundephysiotherapie, manchmal nur unter bestimmten Bedingungen: ausschließlich als Rehamaßnahme nach Operationen, durchgeführt durch einen Tierarzt. Bei Prävention und alternativen Behandlungen könnten sich die Versicherer durchaus querstellen.

Fragst du dich, ob Hundephysiotherapie nützlich ist?

Kurzum: Ja, Hundephysio ist sehr nützlich. Es hilft Hunden wie gesagt nicht nur nach Verletzungen, sondern hilft diese auch vorzubeugen.

Wo finde ich einen Hundephysio in meiner Nähe?

Über unsere App natürlich! Schau weiter unten, da ist ein Link zur App. Da kannst du dann auf unserer digitalen Karte auf einen Blick sehen, welcher Hundephysio in deiner Nähe ist!


Mehr Inhalte zum Thema Hundephysiotherapie und Hundegesundheit

Wenn du wie ich bist und immer mehr über Hunde und ihre Gesundheit wissen willst, solltest du dir diese Artikel anschauen.


Deine Erfahrungen mit Hundephysiotherapeuten

Kennst du einen oder bist du gar selbst ein genialer Hundephysio, und willst das der Welt nicht länger vorenthalten? Dann kannst du in sekundenschnelle den Spot in unserer App eintragen! Oder schreib uns gerne eine E-Mail an feedback@dogsplaces.de oder verrate es in den Kommentaren dieses Artikels.

Dog’s Places Finden

Dog's Places App für HundehalterEin sehr praktisches Tool für alle Hundefreunde ist unsere Dog’s Places App. Hier findest du nicht nur die besten Hundephysios, sondern unter anderem auch Empfehlungen für Auslaufplätze, hundefreundliche Hotels, Shops, Tierärzte und vieles mehr. 

Tragt hier eure liebsten Dog’s Places ein oder nutzt dafür unsere App – verfügbar für iPhone / iPad und Android.

Dog’s Places-App hier GRATIS downloaden

 

Hund Agility – Hundesport mit hohem Spaßfaktor

Agility ist ein Sport für dich und deinen Hund. Es kann für den einen ein nettes Hobby sein, für den anderen ein ernsthafter Wettkampf. Hauptsache es bringt Spaß! Denn Hunde wollen bekanntlich körperlich ausgelastet werden. Und Hunde Agility ist eine super Methode dafür, da auch Herrchen und Frauchen dabei ins Schwitzen kommen können. Das verbindet!

Was ist Agility Training für den Hund?

In manchen Ländern, wie Großbritannien oder den USA, werden Hund Agility Wettbewerbe sogar im Fernsehen ausgestrahlt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber um diese professionellen Wettbewerbe soll es an dieser Stelle gar nicht gehen. Denn Hunde-Agility ist eigentlich für alle Hunde und ihre Menschen gedacht. Man muss keinen professionellen Parcours in Rekordzeit meistern. Es geht im Endeffekt darum, dass dein Hund sich auslastet und Spaß hat – und du dabei auch!

Bist du auf einem richtigen Agility-Sportplatz, dann wird dich, oder eher gesagt deinen Hund ein Parcours erwarten, der aus ca. 20 Hindernissen besteht.

Die Hindernisse eines Hunde-Agility-Parcours bestehen generell aus:

  • Hürden
  • einer kleinen Brücke
  • einem Reifen
  • einem Tisch
  • einem flachen Tunnel
  • Röhrentunnel.
  • Ein circa 1,70 m hohes Gestell
  • Eine Wippe

Als Teil des Parcours muss der Hund auch einen Slalom absolvieren. Der Slalom besteht aus 12 Stangen, die der Hund selbstständig durchlaufen muss. Aber keine Angst. Wie viel du dir und deinem Hund davon zutraust, ist ganz dir überlassen. Die Profis durchlaufen selbstverständlich den ganzen Parcours, und das so schnell wie möglich.

Hund Agility Training auf einen Blick:

  • Die natürlichen Instinkte des Hundes werden gefördert
  • Es bringt Hund und Mensch näher zusammen
  • Ein super Ausdauertraining
  • Es bringt deinem Hund Selbstvertrauen
  • Es hilft den Hund dabei, sich nicht so leicht ablenken zu lassen
  • Man selbst wird mehr Vertrauen in den Hund bekommen
  • Und: Es bringt euch beiden Spaß!

Wie trainiert man Agility?

Aller Anfang ist schwer! Um die Hindernisse richtig und angstfrei zu bewältigen, muss der Hund an eine Vielzahl von Hindernissen herangeführt werden und sich mit ihnen vertraut machen. Lass deinen Hund nie ein Hindernis machen, das er noch nicht ausprobiert hat. Ist dein Hund schon einmal von einem Hindernis heruntergefallen? Oder hat er Angst vor der Wippe?

Bei Agility sollte es nur um Spaß gehen. Es gibt keinen Grund, sich darüber Sorgen zu machen, wie schnell dein Hund diese neuen Fähigkeiten erlernt. Fange klein an. Einige Hunde sind vielleicht schon nach ein paar dutzend Stunden bereit, die Grundlagen perfekt zu beherrschen, aber andere Hunde brauchen einen geduldigeren Ansatz.

Überraschenderweise verfügen Hunde nicht unbedingt über ein hervorragendes Körperbewusstsein. Sie sind in diesem Bereich nicht grade katzenartig, sondern oft eher tapsig. Wo ihre Vorderpfoten hinführen, folgt der Rest von ihnen irgendwie. Deshalb ist Agility Training oder generell Koordinationstraining so wichtig für sie.

Wie ist Agility für Hunde entstanden?

Agility tauchte erstmals 1978 in England auf, im Wesentlichen als Halbzeitshow bei Crufts (einer jährlich stattfindenden, traditionsreichen Hundeshow in England). Die Macher orientierten sich bei der Vorführung an Pferdespringwettbewerben und wollten die natürliche Schnelligkeit und Beweglichkeit der Hunde zur Schau stellen. Und voilà! Eine der beliebtesten Hundesportarten überhaupt war geboren. Die Begeisterung des Publikums führte dazu, dass immer mehr Agility-Turniere entstanden. In den 1980er Jahren schwappte diese Welle dann auch nach Deutschland über. Und der Rest ist Geschichte 🙂

Das sind die Vorteile von Hunde Agility

Agility-Training kann großartig für das Wohlbefinden von Hunden sein. Hier ein paar der Vorteile von Agility auf einen Blick:

  • Sozialkontakte mit anderen Hunden beim Training
  • Stärkung der Beziehung zwischen Hund und Mensch (Teamarbeit)
  • Artgerechte Auslastung des Hundes
  • Mensch und Hund: Beide betätigen sich körperlich
  • Bessere Koordination beim Hund
  • Stärkt Muskeln, Gelenke und Kreislauf
  • Bessere Aufnahme von Kommandos

Agility trainiert den Teil ihres Gehirns, der mit der Erledigung von Aufgaben verbunden ist. Das gibt dem Hund das Gefühl gibt, etwas Produktives getan zu haben, anstatt nur zu laufen oder zu rennen. Dies bedeutet, dass sie höchstwahrscheinlich die ganze Nacht über ruhiger sind und weniger Angstzustände haben. Ein weiterer Vorteil von Agility ist, dass die Hunde besser auf Kommandos reagieren! Hunde sehen dieses Training als Spielzeit. Deshalb werden so Spaß mit Kommandos im Gehirn miteinander assoziiert!

Für welche Hunderassen ist Agility geeignet?

Wichtig: Frage deinen Tierarzt, ob dein Hund für Agility geeignet ist. Auch an sehr große Hunderassen wie Bernhardinern oder Neufundländern kann das Training angepasst werden. Dennoch raten viele davon ab, mit ihnen einen Parcours zu durchlaufen.

Und: Es versteht sich vielleicht von selbst, aber für Welpen, sehr übergewichtige und sehr alte Hunde ist Agility Training nicht geeignet.

hunderasse agility

Agility ist generell für fast alle Hunderassen geeignet

Die große Voraussetzung, dass ein Hund Agility Training machen darf, ist eine gute Gesundheit. Die verschiedenen Hindernisse sind an die Größe des Hundes angepasst. Bevor du mit dem Agility-Training beginnst, ist ein gewisses Maß an Gehorsam wichtig, da dein Hund ja kaum mit Leine durch die Tunnel oder über die Hürden kommt. Du musst ihm ab und zu Kommandos geben, dass er versteht, wie die Hindernisse meistern kann. Agility erfordert Fitness und ein bisschen Köpfchen beim Hund. Es geht dabei um Geschicklichkeit und Beweglichkeit. Und auch Geschwindigkeit und Koordinationsfähigkeit spielen eine Rolle.

Bei den erfolgreichen Agility Hunderassen zeichnet sich ein klares Bild ab: Schäferhundrassen wie Border Collies sind die Meister in diesem Sport, weshalb man sie bei den großen Turnieren zuhauf sieht. Eigentlich steht allen Hunderassen (mit, wie gesagt, ein paar Einschränkungen) Agility offen: ob Chihuahuas, Pitbulls, Huskys oder Dackeln. Auch wenn es ein paar Beschränkungen bei den wirklich ernsthaften Wettbewerben gibt, kann fast jede Rasse am Agility-Training teilnehmen. Hunde-Agility kann einfach nur zum Spaß gemacht werden. Am Ende geht doch einfach darum, eine schöne Zeit mit seinem Hund zu haben.

Was muss ein Hund können, um Agility zu machen?

Es gibt ein paar Voraussetzungen für deinen Hund bei Agility:

  • Er sollte gesund und fit sein
  • Ein vorheriger Gesundheitscheck beim Tierarzt wäre sinnvoll
  • Er muss älter als 15 Wochen alt sein. Sont könnte es zu Missbildungen im Knochenbau kommen
  • Dein Hund hat keinerlei Gelenkerkrankungen
  • Er hat keine anderen Handicaps, insbesondere keine der psychischen Natur

Wie gesagt ist es am wichtigsten, dass dein Hund gesund ist und dich und deine Kommandos nicht komplett ignoriert. Dann wird er viele der Hindernisse bestimmt schon bald meistern können. Bei Agility Hundeschulen werden zudem Anfängerkurse angeboten. Und wenn ihr eurer Fellnase ein bisschen Nachhilfetraining geben wollt, könnt ihr auch zu Hause trainieren!

Agility Zubehör: So kannst du auch zu Hause trainieren

Nicht jeder will gleich Mitglied in einer Hundeschule werden, um Agility zu machen. Es gibt viel Agility Zubehör, das du entweder in der Wohnung, im Garten oder Park aufbauen kannst:

Hund Agility Set

agility hund zubehörDieses Agility Zubehör-Set ist super für Neueinsteiger geeignet. Hundetunnel geflochtene Stangen und mehr sind darin enthalten. Ein echt gutes Starterset!

Dieses Agility Set bestellen

Das Agility-Handbuch

hund agility zubehörDank dieses Buches mit viel Expertenwissen sollen Hund und Halter zu einem Team zusammengeschweißt werden!
Zahlreiche Trainings- und Parcourspläne
Mit vielen Tipps für das Parcourstraining – Leicht verständlich beschreibt dieses Buch, worauf es beim Agility ankommt.

Alles über Agility mit diesem Buch lernen

Das große Agility Zubehör-Set

hund agility zubehörIn diesem sehr kompletten Set sind enthalten: ein Tunnel ca. 60 cm x 152 cm mit Tasche und Erdnägeln, 8 Slalom Stangen mit Erdspießen je 60 cm hoch, 2 Sprunghürden höhenverstellbar bis 86 cm mit Erdspießen, eine Slalomrichtschnur und zwei Transporttaschen

Das Agility Set bestellen

Die Agility-Hundewippe

agility hund zubehörFür große & kleine Hunde: Die Agility Wippe ist bis ca. 50 kg belastbar und für alle Rassen geeignet Stabil: robustes Gestell aus Kiefernholz – mit rutschfester Gummibeschichtung für sicheren Halt. 

Die Hundewippe bestellen

 

Deine Erfahrungen mit Hunde Agility

Kennst du oder führst du eine tolle Hundeschule mit Agility, und willst das der Welt nicht länger vorenthalten? Dann kannst du in sekundenschnelle den Spot in unserer App eintragen und er erscheint auf unserer digitalen Karte! Oder schreib uns gerne eine E-Mail an feedback@dogsplaces.de oder verrate es in den Kommentaren dieses Artikels.

Dog’s Places Finden

Dog's Places App für HundehalterEin sehr praktisches Tool für alle Hundefreunde ist unsere Dog’s Places App. Hier findest du nicht nur die besten Hundeschulen, sondern unter anderem auch Empfehlungen für Auslaufplätze, hundefreundliche Hotels, Shops, Tierärzte und vieles mehr. 

Tragt hier eure liebsten Dog’s Places ein oder nutzt dafür unsere App – verfügbar für iPhone / iPad und Android.

Weitere Artikel zum Thema Sport mit Hund

Interessierst du dich für Hundesport oder möchtest dich gemeinsam mit deiner Fellnase auslasten? Dann wird dich dieser Artikel über Sport mit Hund bestimmt interessieren!

Gute Frage: Wie alt wird ein Hund heutzutage eigentlich?

Vielleicht ist es der einzige Fehler, den Hunde haben (und dafür können sie nicht einmal was): Sie leben viel kürzer als wir Menschen. Wir alle wünschen uns glaube ich, dass unsere Fellnasen für immer an unserer Seite bleiben. Doch dank moderner Medizin werden auch Hunde immer älter. Wie alt genau und welche Unterschiede Gewicht, Größe oder Rasse bei der Lebenserwartung von Hunden so ausmachen, erfährst du hier! 

wie alt wird ein hund

 

Bestimmt hast du schon vom „Hundealter“ gehört und einer Rechnung, wie man das Alter eines Hundes in das eines Menschen überträgt. So soll ein Hundejahr sieben Menschenjahren entsprechen. Aber das ist überholt und eigentlich nur die halbe Wahrheit.

Denn heutzutage berechnet man auch die Größe, das Gewicht und Rasse des Hundes mit ein. Deshalb ist eine pauschale Rechnung, die für alle Hunde gilt, gar nicht möglich. Denn ein Chihuahua wird im Durchschnitt deutlich älter als eine Dogge. Tatsächlich ist es so: je kleiner der Hund ist, desto älter wird er auch (im Regelfall).

Die Größe und die Rasse sind bei Hundealter entscheidend

Untersuchungen zeigen, dass größere Hunde im Vergleich zu kleineren Hunden eine kürzere Lebenserwartung haben. Zum Beispiel hat ein irischer Wolfshund eine durchschnittliche Lebenserwartung von sieben Jahren, während ein Jack Russell Terrier bis zu 13-16 Jahre alt werden kann.

Hast du einen Mischling zu Hause? Dann wird er wahrscheinlich ein längeres Leben haben, als es für reinrassige Hunde typisch ist. Darüber hinaus haben „Mischlinge“, die mindestens zwei Rassen und in der Regel ja noch mehr haben, generell weniger Gesundheitsprobleme. Aber das kann natürlich von Hund zu Hund ganz unterschiedlich sein.

Können Hunde über 20 Jahre alt werden?

Hunde werden nicht oft 20 Jahre alt, aber die Geschichte hat uns gelehrt, dass es möglich ist. Wie alt kann ein Hund werden? Also der älteste Hund, der jemals gelebt hat (und dessen Alter offiziell bestätigt wurde), war ein Australian Cattle Dog namens Bluey. Dieser bemerkenswerte Hund wurde 1910 geboren und erreichte ein erstaunliches Alter von 29 Jahren und 5 Monaten – weit mehr als die durchschnittliche Lebenserwartung für Hunde überhaupt, und für die Rasse sowieso. Der zweitälteste Hund, der je gelebt hat, ist ein Beagle namens Butch, der Berichten zufolge 28 Jahre lang, von 1975 bis 2003, lebte. Da es sich hier um einen Beagle handelt, gehe ich davon aus, dass er einfach aus reiner Sturheit so lange lebte 😉  Es gibt mehr als ein Dutzend weiterer sensationeller Seniorenhunde, die mindestens 20 Jahre oder älter wurden. Also besteht Hoffnung, dass deine Fellnase ein richtig langes Leben haben könnte 🙂

Umrechnung Hundejahre in Menschenjahre (nach Pouchelon – 1998)

Wie vorher erwähnt, ist die Berechnung des Hundealters in Menschenjahre gar nichts so einfach. Unter Berücksichtigung all dessen, was wir zuvor gesagt haben, wird heute angenommen, dass die ungefährste Berechnung die von Pouchelon von 1998 ist. Hier siehst du die Hundealter-Tabelle nach Rassengrösse:

Hundejahre in Menschenjahre Tabelle

🔵 junges Tier
🟢 ausgewachsene Tier
🟠 senior Tier
🔴 altes Tier

Kann man die Hundealter Bestimmen?

Der Übergang eines Hundes ins hohe Alter kann sich leider oft sehr schleichend vollziehen. In der einen Minute scheint dein Haustier noch ein verspielter, ungestümer Welpe zu sein, und in der nächsten sind sie im Rentenalter und nähern sich dem Lebensabend. Das erste Anzeichen, das viele Menschen bemerken, ist eine Veränderung im Energie- und Aktivitätsniveau ihres Hundes.

Aber wie kannst du das Alter deines erwachsenen Hundes bestimmen, wenn du nichts über ihn weist und ihn im Erwachsenenalter, vielleicht aus dem Tierheim mit nach Hause genommen hast?  Das ist leider keine exakte Wissenschaft. Die Anzeichen des Alterns bei erwachsenen Hunden je nach Rasse, Lebensstil und medizinischer Vorgeschichte können sehr unterschiedlich sein.

Dein Tierarzt ist natürlich am besten in der Lage, das Alter deines Hundes einzuschätzen.

Was bestimmt die Lebenserwartung eines Hundes?

Die gute Nachricht vorweg: Wir als Hundeeltern können dafür sorgen, dass unsere Hunde länger leben! Auch wenn unsere Lieblinge dadurch auch nicht unsterblich werden, so können sie ein längeres und erfüllteres Leben bekommen. Aber dank der wissenschaftlichen Forschung können unsere Hunde vielleicht länger leben als je zuvor (und nein, ich rede nicht davon, deinen Hund zu klonen). Wir wissen jetzt, wie wir uns besser um unsere Hunde kümmern können, damit sie länger, gesünder und glücklicher leben. Im Folgenden zeige ich dir, wie das geht. Aber bestimmt machst du das meiste davon sowieso schon!

1. Pflege

Ein Hund mit der richtigen, nahrhaften Ernährung und Bewegung kann länger leben als einer ohne. Darüber hinaus können regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt  zu einem gesunden Hund mit einer längeren Lebenserwartung führen.

2. Ernährung

Die Ernährungsbedürfnisse von Hunden entwickeln sich mit dem Alter des Hundes. Das Hundefutter, das er frisst, wird sich zwangsläufig ändern müssen, wenn er vom Welpen zum erwachsenen Hund und schließlich zum Seniorhund wird.

Mehr über die richtige Hundeernährung

Auf dem Markt gibt es altersspezifische Hundenahrung. Am besten lässt du dich da von deinem Tierarzt beraten, welche Art von Futter für den Hund und sein Alter am besten geeignet ist.

3. Zahnpflege

Wir haben nicht nur mehr darüber gelernt, was Hunde fressen sollten und was nicht, sondern auch, dass die richtige Zahnpflege entscheidend ist, um Zahnfleischerkrankungen und die damit verbundenen Komplikationen zu vermeiden, die mit Karies und Zahnfleischentzündungen bei Hunden einhergehen. Tierärzte untersuchen heute regelmäßig die Zähne von Hunden und empfehlen professionelle Zahnreinigungen, um Hunde gesund zu halten.

Mehr über die richtige Zahnpflege deines Hundes

Wir wissen auch, dass die tägliche Zahnpflege hilft, Schäden durch Zahnfleischerkrankungen zu reduzieren und viele Gesundheitsprobleme bei Hunden zu verhindern – wie Zahnstein, Abszesse, Zahnverfall, Schmerzen, Mundgeruch, Herzerkrankungen und Infektionen.

4. Gelenke

Die Pflege der Gelenke deines Hundes hilft, ihn aktiv zu halten. Und ein aktiver Hund ist ein gesunder Hund. Wir können die Gelenkfunktion bei Hunden durch regelmäßige Bewegung und durch die Ernährung unterstützen. Hunde jeder Rasse und Größe können Gelenkprobleme haben, und da sie uns nicht sagen können, wenn ihre Gelenke schmerzen, müssen wir uns durch vorbeugende Maßnahmen und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen um sie kümmern.

Wassergymnastik ist eine wunderbare Option für Hunde, da die gelenkschonende Bewegung im Wasser den Muskelaufbau fördert, ohne die Gelenke zu belasten. Spreche mit deinem Tierarzt über gelenkschonende Aktivitäten für deinen Hund, wenn du befürchtest, dass er Schmerzen oder Steifheit in seinen Gelenken hat.

Wie alt kann ein Hund werden? - Lebenserwartung Hunde

Wie alt wird ein Hund? Nie alt genug

Wir lernen immer mehr über unsere pelzigen Freunde. Immer mehr darüber, wie sie ticken, was sie essen sollten, wie man sie richtig erzieht und noch viel mehr. Nicht nur Tierärzte scheinen ihr Wissen über diese faszinierenden Tiere jedes Jahr verdoppeln zu können. Medizin und Wissenschaft machen große Sprünge, und davon profitieren nicht nur Menschen, sondern auch unsere Lieblingshaustiere. Und wer weiß, vielleicht wird sich das eines Tages auch positiv auf ihre Lebensdauer auswirken. Seien wir einfach dankbar für jeden Tag mit ihnen.

Zahnstein bei Hunden – Das hilft wirklich

Es ist nicht unbedingt das appetitlichste Thema, aber es ist eines, das Tiereltern nicht vermeiden sollten. Zahnstein bei Hunden sieht nicht nur unschön aus, sondern kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Es dauert nicht lange, bis er sich bildet, und er macht sich sofort an die Arbeit. Also gilt es, sich um den Zahnstein zu kümmern, bevor er Schaden anrichten kann. Doch was hilft wirklich? 

Das Problem mit Zahnstein – was ihn so gefährlich macht

Wer würde denken, dass Zahnstein bei Hunden ein solches Problem darstellen würde? Aber die Sache mit dem Zahnstein ist, dass er nicht so anfängt. Tatsächlich beginnt er seine Reise auf den Zähnen deines Hundes als Plaque, die sich bereits Stunden nach dem Fressen eines Hundes zu bilden beginnt. Wenn sich die Plaque mit den Salzen im Hundespeichel verbindet, baut sie sich auf und härtet aus: Sie wird zu Zahnstein! Und Zahnstein ist wie ein Türöffner für Zahnprobleme und Zahnfleischerkrankungen –  Schmerzen, Krankheiten und einer Vielzahl von teuren Arztrechnungen können die Folge sein. Das will niemand. Deshalb solltest du das Problem schon im Keim ersticken.

Aber die Zähne sind nicht das Einzige, um das man sich sorgen muss. Wenn sich der Zahnstein entlang des Zahnfleischsaums bildet, drückt er das Zahnfleisch von den Zähnen weg. Dadurch werden die Zahnwurzeln freigelegt, die nicht mehr von Zahnschmelz bedeckt sind. Da die Wurzeln nicht mehr geschützt sind, sind sie anfällig für Empfindlichkeiten, was dem Hund Schmerzen und Unbehagen bereitet.

Man muss sich das einfach so vorstellen: Der Zahnstein an den Zähnen kann nur der Teil sein, der für uns sichtbar ist. Dort wird will er nicht lange verharren, sondern breitet sich irgendwann aus. Deshalb kann man gar nicht früh genug handeln.

Wie kriegt man Zahnstein bei Hunden in den Griff?

Lasse es nicht zu, dass der Zahnstein im Maul deines Hundes die Oberhand gewinnt. Keine Sorge, man ist da nicht hilflos. Es gibt viele Dinge, die helfen.

Die Zähne des Hundes selbst putzen

Putzen die Zähne deines Hundes so oft wie möglich. Idealerweise erfolgt die Zahnreinigung sogar täglich, da Zahnbelag bereits nach drei bis fünf Tagen zu Zahnstein werden kann.

Kommen auch Fellnasen nicht drum herum: Die Zähne sollten gründlich und oft geputzt werden – am besten täglich.

Kommen auch Fellnasen nicht drum herum: Die Zähne sollten gründlich und oft geputzt werden – am besten täglich.

Dank dieser Produkte wird das Putzen weniger aufwendig:

Elektrische Zahnbürste: Mit Ultraschall-Technologie gehts dem Zahnstein an den Kragen. Du kannst ohne zu Schrubben die Zähne sowie das Zahnfleisch deines Hundes so bequem reinigen.

Zahnfingerling: Die Borsten sind weich und schonen das Zahnfleisch des Hundes. Viele schwören auf diese Fingerlinge und sagen, sie würden Hunden mehr gefallen als herkömmliche Zahnbürsten

Hundezahnbürsten Viererpack: Das Silikonmaterial, das diese Bürsten verwenden, eignet sich gut zum Massieren des Zahnfleisches, zum Entfernen von Plaque und Speiseresten.

Als zusätzliche Alternative kann auch ein Dentalspray genutzt werden.

Lass deinen Hund sich die Zähne selbst putzen – quasi

Kaufe hierfür z. B. echte, rohe Knochen – weiche Plaqueablagerungen auf den Hundezähnen werden so abgeschabt. Wenn es darum geht, den Hund zu beschäftigen und zu unterhalten, sind Kauspielzeuge eine der besten Lösungen. Wenn du deinem Hund ein Kauspielzeug zur Verfügung stellst, befriedigst du damit seinen natürlichen Instinkt zu kauen, beschäftigst ihn zugleich und hilfst dabei, seine Mundgesundheit zu verbessern. Hunde jeden Alters erkunden die Welt durch ihre Zähne. Bei Welpen lindert das Nagen auf natürliche Weise den Zahnungsschmerz,  erwachsene Hunde stimuliert es geistig. Kauen ist der natürliche Weg für Hunde, ihre Zähne zu reinigen, da das ständige Kauen Plaque von den Zähnen abkratzt.

hund zahnstein

Macht deutlich mehr Spaß, als die Zähne geputzt zu bekommen: Hunde lieben es zu kauen.

Hunde können durchs Kauen ihre eigenen Zähne von Plaque befreien. Nicht nur Knochen helfen. Diese Produkte sind ebenfalls mega nützlich:

Hirschgeweih: Ein Hirschgeweih hilft nicht nur dabei die Zähne gesund zu halten. Sie sind sehr reich an Eiweiß und Mineralien wie Eisen und Kalzium sowie fettarm und bilden eine perfekte Ergänzung für jede Tierernährung.

Kauknochen aus Kaffeeholz: Das Kauen am harten Kaffeebaumknochen kann den Zahnstein deines Vierbeiners abreiben und seine Kaumuskeln stärken. Besteht aus nachwachsendem Kaffeeholz und kommt ganz ohne Chemie und künstliche Zusätze aus.

Kausticks: Eine Wunderwaffe? Diese Kausticks bestehen aus natürlich antibakteriellem Peptidkomplex- dieser lagert sich an Zellwände der Plaquebakterien– so können sie sich nicht mehr vermehren.

Whimzees-Kauartikel: 100% natürliche Hilfe gegen Zahnstein beim Hund. Wie cool ist bitte das Krokodil? Muss man einfach haben.

Yak-Käsestange: Wie jetzt, Käse für den Hund? Durch seine spezielle Trocknung ist der Yak-Käse fettarm, leicht verdaulich und die Milchsäurebakterien unterstützen den Darm positiv.

Wie so häufig: Im Zweifel zum Tierarzt

Die wohl erfolgreichste Art, die Mundgesundheit deines pelzigen Freundes zu schützen, sind regelmäßige professionelle Zahnreinigungen bei deinem Tierarzt. Tierärzte sind in der Lage, Zahnprobleme zu erkennen, ihnen vorzubeugen und sie zu behandeln –  andernfalls könnten die möglicherweise unbemerkt bleiben. Die meisten Hunde müssen mindestens einmal pro Jahr untersucht und gereinigt werden, damit der Tierarzt auf frühe Anzeichen für ernsthafte Probleme achten kann.

Wie du siehst, ist Zahnstein bei Hunden alles andere als ein rein kosmetisches Thema. Man muss da wirklich auf der Hut sein, dass Zahnstein dem Hund keinen Schaden zufügt – und sich im besten Fall gar nicht erst bildet.

Weitere Artikel rund ums Thema Gesundheit und Hunde 

Wir freuen uns über euer Feedback und eure Tipps!

Dog’s Places Finden

Dog's Places App für HundehalterEin sehr praktisches Tool für dich und deine Fellnase ist die Dog’s Places App. Damit findest du unter anderem auch Empfehlungen für Auslaufplätze, hundefreundliche Hotels, Tierärzte und vieles mehr. 

Tragt hier eure liebsten Dog’s Places ein oder nutzt dafür unsere App – verfügbar für iPhone / iPad und Android.

Dog’s Places-App hier GRATIS downloaden